forsa-Umfrage zeigt: Stau und Durst nerven Urlaubsfahrer am meisten

Juli 7, 2009

Kamele als Trinkbotschafter campieren auf deutschen Raststätten

Blechlawinen auf Deutschlands Autobahnen, dazu Höchsttemperaturen von bis zu 30 Grad Celsius – das sind die Aussichten für die kommenden Wochen. In vielen Bundesländern beginnen zum Teil gleichzeitig die großen Ferien und für viele Reisende ein gefährlicher Stress: 74 Prozent der Deutschen fühlen sich auf längeren Autofahrten vor allem durch Staus gestört, mehr als jeden Dritten nervt es, wenn dazu auch noch Durst kommt. Das hat eine aktuelle forsa-Umfrage unter mehr als 1.000 Autofahrern im Auftrag der „Trinkbalance – Initiative für mehr Trinkgenuss“ ergeben. Die Ergebnisse lassen Kamele auf die Straße gehen.

Sei kein Kamel!

Die Initiative Trinkbalance hat gemeinsam mit der Deutschen Verkehrswacht (DVW) pünktlich zum Ferienstart eine bundesweite Aufklärungsaktion gestartet. Unter dem Motto „Sei kein Kamel. Nur Kamele trinken nichts unterwegs!“ erinnert eine lebensecht aussehende Kamelfamilie Autofahrer auf humorvolle Weise daran, ihre Flüssigkeitsspeicher regelmäßig aufzufüllen. Wenn Stau und Durst zusammenkommen, ist das nicht nur unangenehm für die Reisenden. Parallel steigt nämlich die Unfallgefahr: „Im Stop-and-Go sind Konzentration und Stressresistenz gefragt“, betont Hannelore Herlan, Pressesprecherin der Deutschen Verkehrswacht. „Um der Müdigkeit vorzubeugen sollten Autofahrer Pausen einlegen, frische Luft schnappen und ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen.“ Denn schon ab zwei Prozent Flüssigkeitsverlust sinkt das Leistungsvermögen um ein Fünftel. Doch nur jeder Zweite trinkt laut Umfrage, um konzentriert zu bleiben.

Männer trinken anders – Frauen auch

72 Prozent der Urlauber trinken vor allem, um sich zu erfrischen. Doch unabhängig von der Motivation zeigt sich die Mehrheit der Befragten (81 Prozent) vernünftig und trinkt regelmäßig kleinere Mengen. Ob das reicht, um ihren Flüssigkeitshaushalt aufzufüllen bleibt jedoch fraglich: Nur knapp ein Viertel der Deutschen kennt das von Experten empfohlene Mindestmaß von 1,5 Litern am Tag[1]. Bei hohen Temperaturen steigt der Trinkbedarf. „Urlaubsfahrer sollten also genug Getränke einpacken, um im Stau nicht plötzlich auf dem Trockenen zu sitzen“, rät Herlan. Vor allem Frauen haben häufig eine trockene Kehle: Nur ein Drittel von ihnen glaubt, dass sie unterwegs ausreichend trinken. Männer sind da selbstbewusster, bei ihnen ist es jeder Zweite. Uneinigkeit zwischen den Geschlechtern herrscht auch, was die Gründe für die Nachlässigkeit betrifft: Während zwei Drittel der Frauen fürchten, dass sie häufiger zur Toilette müssen, scheitern Männer schlichtweg an ihrer Vergesslichkeit. Regelmäßige Pausen mindern den Stress, ein Getränk in Reich- oder Sichtweite hilft dem Gedächtnis auf die Sprünge.

Weitere Informationen:
www.trinkbalance.de

1,2 Quelle: forsa-Umfrage unter 4.013 Männern und Frauen in ganz Deutschland, April 2009.

Ansprechpartner:

Frau Hannelore Herlan
Telefon: +49 (30) 516510520
Zuständigkeitsbereich: Pressesprecherin
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Über Deutsche Verkehrswacht e. V.: Die Deutsche Verkehrswacht gehört zu den ältesten und größten Bürgerinitiativen Deutschlands. Seit ihrer Gründung 1924 arbeitet sie für mehr Sicherheit und weniger Unfälle auf unseren Straßen – heute mit mehr als 70.000 ehrenamtlich Engagierten. Sie informieren, beraten und trainieren mit Verkehrsteilnehmern jedes Alters sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Die Zielgruppenprogramme der DVW erreichen rund 2,5 Millionen Menschen pro Jahr. Die DVW finanziert ihre Aktionen und Programme mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie durch Mitgliedsbeiträge und Sponsoring.

Quelle (lifePR)

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