Die Zeit ist ja derzeit auch in der Politik reif, um auf den ersten Blick ziemlich durchgeknallte Ideen an die Öffentlichkeit zu bringen um damit neue Denkanstöße zu liefern. Man denke nur an Gabriele Pauli mit ihrem Vorschlag der zeitlich begrenzten Ehe, dem Vorschlag von Verteidigungsminister Jung Passagierflugzeuge mal eben so abzuschiessen und auch Wolfgang Schäuble ist ja beinahe täglich für unkonventionelle Vorschläge gut. Daher ist die Zeit auch reif das Führerscheinwesen für PKW´s in Deutschland zu überdenken und bald zu reformieren. Schlaunews.de jedenfalls fordert die Einführung eines Trockenführerscheins!
Gestern war mal wieder so ein Tag an dem es regnete, und immer wenn es regnet wird man in seinem Auto mit schöner Regelmäßigkeit beinahe bekloppt, wenn man von A nach B will, warum? Na weil anscheinend so ca. 50 % der Autofahrer auf nassem Boden nicht mehr Autofahren können.
Gut aus der Formel 1 wissen wir das nicht jeder für schwierige Wetterbedingungen geeignet ist, zu Michael Schumachers Zeiten wußte man immer wenn es regnet stehen die Chancen für ihn besser, denn er war ein sogenannter Regenspezialist.
Deutsche Autofahrer sind dies in der Regel aber nicht, zumindest läßt das allgemein herrschende Verkehrschaos sobald zwei Regentropfen aus dem Himmel den Weg auf den Boden finden darauf schließen. Da fährt man auch gern schonmal mit gepflegten und peinlichst genauen 30 km/h durch die 50-er Zone.
Sicherlich, auch ich bin dafür das man seine Fahrweise an die aktuellen Wetterverhältnisse anpasst, aber deswegen muss man ja nicht den gesamten Innenstadtverkehr zum Stillstand bringen. Bis gestern habe ich noch gedacht dies wäre ein spezielles Problem in Köln, aber zufällig war ich bei dem Wetter gestern auch mal in der Verbotenen Stadt (unser Nachbardorf Düsseldorf) und was soll ich sagen, da war es genauso…
Deswegen fordere ich jetzt die Splittung des normalen PKW-Führerscheins in einen Trocken- und in einen Nassführerschein. Sollen die, die sich nicht in der Lage sehen ein Auto auf nassem Boden in einer für die anderen Verkehrsteilnehmer zumutbaren Geschwindigkeit über die Strasse zu führen, in Zukunft ihr Auto doch stehen lassen. Und zwar nicht freiwillig, denn dann macht es ja eh keiner von den Nass-Schneckentempo-Fahrern. Nein, die sollen per Gesetz dazu gezwungen werden eine spezielle Führerscheinprüfung bei Regenbedingungen zu absolvieren und wer es nicht schafft trotzdem normale Geschwindigkeiten zu fahren, der kriegt eben nur den Trockenführerschein und muss bei Regen sehen wo er bleibt.
Ansonsten könnte man ja frei nach dem Vorschlag mit dem Abschiessen von Passagierflugzeugen, wenn diese in der Hand von Terroristen sind, unseres Verteidigungsministers auch diese Verkehrs-Terroristen zum Abschuss freigeben, die Idee wäre vielleicht auch noch eine Variante, die man diskutieren kann…
Zu der ganzen Situation habe ich noch irgendwie den Liedtext der Fantastischen Vier beim Song „Sie ist weg“ in abgewandelter Form im Kopf:
Heute ist wieder einer der verdammten Tage, die ich kaum ertrage und mich ständig selber frage,
warum mich hier all diese Fahrer plagen, die ich nicht kannte oder nur vom Hörensagen,
denn bisher fuhr ich auf der Strasse und war der König, doch alles was jetzt geht ist nicht schnell und mir zu wenig.
Alles was ich kriegte von dem Tempo und nie genug kriegte lass ich jetzt grad sein, und ich fühle mich allen.
Du fühlst Dich nicht nur allein man du bistes, drum lass das Gejammer sein denn so ist es nunmal auf dieser Welt,
auch wenn es Dir nicht gefällt sobald ein oder zwei Tropfen aus den Wolken fällt.
Die müssen weg, weg, und ich fahr wieder allein allein,
die müssen weg, weg, und ich werd wieder schneller sein,
die müssen weg…
Der Trockenführerschein und der Nassführerschein sollen sie eingeführt werden?
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Quelle Schlaunews.de