Westerwelle – Finanzminister Guttenberg – Außenminister: Der wnorg-Kabinettsvorschlag

Berlin (wnorg) – Noch sind keine offiziellen Kabinettsentscheidungen veröffentlicht. Zu viel steht diesmal auf dem Spiel. Die Krise ist noch nicht überwunden. Deutschland steht vor einem konservativ-liberalen Kurswechsel. Die Wahlsieger werden zwar nicht müde von politischer Kontinuität zu sprechen. Aber das geht schon rein personell gar nicht. Daher hat wnorg-Korrespondet Gerd Domgiebel schon einmal einen Kabinettsvorschlag ausgearbeitet, der vier Positionen mit interessanten Namen verbindet.

wnorg-Kabinettsvorschlag: Westerwelle als Finanzminister

Wer dem FDP-Vorsitzenden in den letzten Monaten genau zugehört hat, kam um gebetsmühlenartige Forderungen nach einem gerechteren Steuersystem nicht herum. Westerwelle will gestalten, er will Einfluss nehmen auf die Steuerpolitik. Dies kann er in keiner Position besser als in der Position des Finanzministers und Vizekanzlers.

Allerdings muss man als Finanzminister nicht nur konzipieren, sondern am Ende auch ausbaden, was man vorgeschlagen hat. Westerwelle hat dafür ausreichend Rückgrat. Und die von ihm gesuchte Öffentlichkeit ist ihm in dieser Position auch sicher. Niemand hat mit der Bundeskanzlerin in den letzten Monaten öfter vor Fernsehkameras gestanden als der Finanzminister. Das dürfte sich in absehbarer Zeit auch nicht ändern.

wnorg-Kabinettsvorschlag: zu Guttenberg als Außenminister

Wer den (Noch-)Wirtschaftsminister vor Journalisten auf seiner ersten offiziellen USA-Reise erlebt hat, weiß wie der smarte und weltläufige CSU-Mann im Ausland ankommt. Ihm ist die geschliffene Formulierung genetisch quasi in die Wiege gelegt worden. Selbst unangenehmste Wahrheiten verkauft er auf professionelle, medienwirksame Weise. Ein Talent, das man nutzen sollte.

wnorg-Kabinettsvorschlag: Brüderle als Wirtschaftsminister

Das wäre eine Doppel-Spitze so recht nach FDP-Geschmack. Wirtschafts- und Finanzministerium wieder einmal quasi-vereint als Doppel-Superministerium der FDP. Wenn dann ein Wirtschaftsminister Brüderle seine Sparmaßnahmen vom Finanzministerium diktiert bekäme, wäre auch hier ebenso wenig Rebellion zu befürchten, wie in Sitzungen des FDP-Präsidiums.

wnorg-Kabinettsvorschlag: Koch als Innenminister

Wer glaubt, dass Roland Koch sich als Verteidigungsminister wohlfühlen würde, der unterschätzt wahrscheinlich dessen Faible für das innerpolitische Gestalten. Als Innenminister könnte Koch beweisen, was er von Ausländer-Integration, innerem Frieden und innerer Sicherheit versteht. Dass dabei Übereifriges herauskäme, ist kaum zu befürchten. Angela Merkel hatte auch bisher Roland Koch stets fest im Blick, andere sagen ‚im Griff‘.

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