ADAC begrüßt Umstellung auf CO2-Basis

Aber kein Steueraufschlag für den Altbestand

Der ADAC begrüßt ausdrücklich die von der Bundesregierung angekündigte Umstellung der Kfz-Steuer für Neufahrzeuge auf CO2-Basis. Ein Konzept, das die Kfz-Steuer grundsätzlich an den CO2-Emissionen und damit am Kraftstoffverbrauch ausrichtet, hatte der Club bereits 2004 detailliert dargelegt. Für die Gruppe der Autofahrer insgesamt bleibt die reformierte Kfz-Steuer dabei aufkommensneutral, führt also nicht zu Mehreinnahmen des Staats.

Eine früher geplante Umstellung des gesamten Fahrzeugbestands auf die neue Steuer ist erfreulicherweise vom Tisch. Stattdessen soll jetzt ein Steueraufschlag auf einen Großteil des Bestands erhoben werden. Dies lehnt der ADAC entschieden ab, weil Altfahrzeuge durch die heutige Kfz-Steuer bereits überproportional belastet werden.

Grundsätzlich fordert der Automobilclub eine einfache und transparente Kfz-Steuer, die den Kauf verbrauchsgünstiger Fahrzeuge unterstützt. Denn der Fahrzeugkauf entscheidet über die langfristige Umweltbilanz eines Autos. Bei einer CO2-orientierten Steuer ist ein zusätzlicher Einbezug von Schadstoffnormen unnötig, denn seit 2005 ist die anspruchsvolle Euro-4-Norm über das strenge Zulassungsrecht Standard für neue Pkw. Aufgrund der unterschiedlich hohen Mineralölsteuersätze auf Benzin und Dieselkraftstoff muss aber auch bei der neuen Kfz-Steuer ein finanzieller Ausgleich geschaffen werden.

Quelle (ADAC)

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