Black Friday: Powered by Plastic
Was kaum jemand auf dem Zettel hat: Kunststoff sichert den Online-Handel. Das bruchfeste Material schützt Waren, reduziert das Verpackungsgewicht und verhindert kostspielige Transportschäden. Zum Shopping-Event des Jahres verdeutlicht die Plastic is Fantastic Association gemeinsam mit führenden Branchenvertretern die Rolle des vielseitigen Werkstoffs.
Die Ausmaße im Versand rund um den Black Friday sind gigantisch und leiten eine beispiellose Paketflut zu Weihnachten ein: Allein im US-Festtagsgeschäft des Monats Dezember verzeichnet die Industrie ein Volumen von rund 2,3 Milliarden Sendungen. Das fällt ins Gewicht: Würde jede einzelne dieser Verpackungen nur 10 Gramm mehr wiegen – etwa durch schwerere alternative Materialien wie Papier oder Pappe -, müssten die Lkw in dieser kurzen Zeit 23.000 Tonnen zusätzliche Masse transportieren. Hier bietet Kunststoff eine effektive Kombination aus Gewichtsersparnis und Schutz.
Leichte Verpackungen unterstützen den Transport
Ein wesentlicher Faktor für die Logistik: Laut Prognosen könnte die globale Menge an Paketsendungen bis zum Jahr 2028 auf knapp 500 Milliarden Stück ansteigen. Für ein minimiertes Frachtgewicht braucht es leichte Produktverpackungen, die gleichzeitig schützen. Zwei Funktionen, die Kunststoff erfüllt: Stretch- und Hohlraumfolien sichern Paletten und erhöhen die Transportsicherheit. Vermiedene Bruchschäden senken Kosten und verbessern die Ökobilanz durch verhinderte Retouren.
„Kunststoff ist leicht, vielseitig und schont Ressourcen. Die pauschale Kritik wird dem Material oft nicht gerecht“, gibt Dominic Fiel, Executive Director der Plastic is Fantastic Association, zu bedenken. Für ihn ist der Werkstoff aufgrund seiner stofflichen Eigenschaften ein unverzichtbarer Faktor für Produktsicherheit und robuste Lieferketten. Alternative Verpackungen stoßen dabei schnell an Grenzen: Um beispielsweise dieselbe Schutzwirkung wie eine hauchdünne Luftpolsterfolie aus Kunststoff zu erreichen, würden enorme Mengen an Knüllpapier gebraucht. Das macht die Pakete schwerer, größer und im Versand teurer. Philipp Lehner, CEO des Verpackungsherstellers Alpla, verweist auf den Hebel des Kunststoffgewichts: „Jedes eingesparte Zehntelgramm reduziert den Energieeinsatz in der Masse deutlich.“ Um den Transport zu entlasten, forscht Alpla an weiteren Gewichtsreduktionen durch die laufende Erhöhung der Materialeffizienz.
Recycling sichert den Wert von Verpackungen
Um die Vorteile des Materials, das oft im Hintergrund wirkt, deutlich zu machen, setzt die PiFA auf wissenschaftliche Aufklärung sowie eine konsequente Kreislaufwirtschaft: Ziel ist es, Plastik über seinen gesamten Lebenszyklus hinweg als flexiblen und leistungsfähigen Werkstoff einzusetzen. Dominic Fiel fordert deshalb einen Bewusstseinswandel, der die Bewertung von Kunststoff auf sachliche Kriterien stützt.
Auch Sandra Pechac, Geschäftsführerin der Plattform Verpackung mit Zukunft, plädiert für eine faktenbasierte Sicht auf das Thema: „Bitte beurteilt mich nicht nur nach meinem Material, sondern danach, was ich leisten kann“, lässt sie eine Verpackung im übertragenen Sinne selbst sprechen. Für Sandra Pechac gehört es ebenso dazu, gebrauchte Verpackungen nicht als Müll, sondern als wertvolle Rohstoffe zu betrachten und möglichst wieder in den Kreislauf zu bringen. Sie betont: „Wir wollen den Wert von Ressourcen erkennen, erhalten und möglichst lange nutzen. Dafür braucht es die Zusammenarbeit der gesamten Wertschöpfungskette.“ Das sichere die Unabhängigkeit der Industrie, bekräftigt Philipp Lehner, der sich für ein flächendeckendes Design for Recycling in der Produktion einsetzt: „Recycling ist längst eine Frage der wirtschaftlichen Resilienz.“
Stabiles Rezyklat macht Nachhaltigkeit wirtschaftlich
Das unterstreicht ebenfalls Jan Sültemeyer, Global Sustainability Leader bei Avient, einem Spezialanbieter für Kunststoff-Formulierungen: Die Industrie hänge am Tropf fossiler Importe und müsse verstärkt Rohstoffe vor der Haustür nutzen. Damit recyceltes Material beim Preiskampf im Handel allerdings wettbewerbsfähig bleibt, muss es verlässlich und günstig sein. „Nachhaltigkeit wird nur implementiert, wenn sie bezahlbar ist“, betont Jan Sültemeyer.
Beim Paket-Akkord in den Logistikzentren dürfen Verpackungen mit Rezyklatanteil weder teuer sein noch reißen oder optische Mängel aufweisen. Avient löst das durch eine technologische Doppelstrategie, die im eigenen Recycling-Labor entwickelt wurde: Eine Software prognostiziert im Voraus exakt digital, welche Farbe sich für eine Verpackung auf Basis eines vorgefärbten Rezyklats erzielen lässt. Das spart Markenherstellern teure Laborversuche bei der Anpassung. Gleichzeitig stabilisieren molekulare Spezialadditive die Struktur des Materials. Das Rezyklat wird so schlagzäh und reißfest, dass es der extremen Paketlast standhält und die engen Margen der Online-Händler vor kostspieligen Transportschäden schützt.
Verpackungen bleiben das Fundament des Konsums
Mit der Verpackungsverordnung (PPWR) und der Greenwashing-Richtlinie (EmpCo) will die EU eine echte Kreislaufwirtschaft vorantreiben. Für Alpla-CEO Philipp Lehner ist die Transformation auch ein wichtiges Signal für die nächste Generation: Wer wirklich etwas fürs Klima tun wolle, finde in der Verpackungsoptimierung den globalen Hebel für echten Impact. Dennoch warnt PiFA-Direktor Dominic Fiel vor Marktverzerrungen: „Obwohl die europäischen Recyclingquoten für 2030 näher rücken, droht der europäischen Kreislaufwirtschaft das vorzeitige Aus.“ Billige Importe untergraben die Rezyklatpreise, weshalb die Politik mit Zöllen gegensteuern muss. Nur durch eine stabile, heimische Kreislaufwirtschaft bleibt die Logistik hinter dem Black Friday bezahlbar.
Über die Plastic is Fantastic Initiative
Bei Plastic is Fantastic geht es um die Beziehung zwischen dem Menschen und einem der elementarsten Bausteine der Zivilisation: Kunststoff. Mehr Informationen zur Plastic is Fantastic Initiative finden Sie hier: www.plasticisfantastic.info
Über die Plastic is Fantastic Association
Die Association will mit sachlichen Beiträgen die Wertschätzung erreichen, die dem vielseitigen Material angemessen ist. Mehr Informationen zu Plastic is Fantastic Association finden Sie hier: www.pif-association.com
Firmenkontakt
Plastic is Fantastic Association
Dominic Fiel
Annagasse 6
1010 Wien
+43 5574602119

https://www.pif-association.com
Pressekontakt
yes or no Media GmbH
Claudia Wörner
Vor dem Lauch 4
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+ 49 711 7585 8900

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