Recht & Polizeimeldungen

Dachstuhl steht in Vollbrand – 300.000 Euro Schaden: Brandstiftung nicht ausgeschlossen

Eschwege – Ein Großbrand hat am frühen Dienstagmorgen zahlreiche Einsatzkräfte in Eschwege beschäftigt. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Dachstuhl eines mehrgeschossigen, leerstehenden Wohnhauses samt Nebengebäuden bereits in Vollbrand. Der entstandene Schaden wird auf rund 300.000 Euro geschätzt. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und kann derzeit auch eine Brandstiftung nicht ausschließen.

Die Einsatzkräfte wurden am Dienstagmorgen, 6. Oktober 2026, gegen 2.40 Uhr zu dem Feuer in der Reichensächser Straße in Eschwege alarmiert.

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Schon beim Eintreffen der ersten Kräfte zeigte sich das erhebliche Ausmaß des Brandes.

Dachstuhl bereits vollständig in Flammen

Der Dachstuhl des mehrgeschossigen Gebäudes stand bereits in Vollbrand.

Betroffen waren nach Angaben des Polizeipräsidiums Nordhessen auch Nebengebäude.

Bei dem Hauptgebäude handelt es sich um ein derzeit leerstehendes Wohnhaus.

Die Feuerwehr begann mit umfangreichen Löscharbeiten, die sich über mehrere Stunden hinziehen sollten.

Gebäude kann zunächst nicht betreten werden

Eine besondere Herausforderung stellt der Zustand des Gebäudes dar.

Aufgrund des Brandes können die betroffenen Gebäudeteile zunächst nicht betreten werden.

Das betrifft auch die vollständige Kontrolle des Gebäudes auf möglicherweise darin befindliche Personen.

Nach Angaben der Polizei kann eine entsprechende Absuche erst nach Abschluss der Löscharbeiten erfolgen.

Ob sich zum Zeitpunkt des Brandes tatsächlich Menschen in dem offiziell leerstehenden Gebäude befanden, ist deshalb zunächst nicht abschließend geklärt.

Statik des Gebäudes beeinträchtigt

Das Feuer hat das Gebäude offenbar erheblich beschädigt.

Neben den Brandschäden ist auch die Statik beeinträchtigt.

Ein Gutachter soll deshalb überprüfen, in welchem Zustand sich das Gebäude befindet und ob beziehungsweise unter welchen Voraussetzungen es noch betreten werden kann.

Die Feuerwehr schätzt den entstandenen Sachschaden nach ersten Erkenntnissen auf rund 300.000 Euro.

Reichensächser Straße gesperrt

Wegen des Großeinsatzes musste die Reichensächser Straße gesperrt werden.

Zum Zeitpunkt der ersten Polizeimeldung dauerten die Löscharbeiten weiterhin an.

Die Feuerwehr rechnete zu diesem Zeitpunkt damit, noch etwa drei bis fünf Stunden mit der Brandbekämpfung beschäftigt zu sein.

Wann die Straße wieder vollständig freigegeben werden kann, war zunächst nicht bekannt.

Polizei ermittelt zur Brandursache

Parallel zu den Löscharbeiten hat die Polizei bereits Ermittlungen zur Ursache des Feuers aufgenommen.

Wie der Brand in dem leerstehenden Wohnhaus entstanden ist, ist bislang ungeklärt.

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand kann laut Polizei auch eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden.

Das bedeutet allerdings nicht, dass bereits von einer vorsätzlichen Brandlegung ausgegangen wird. Die genaue Ursache muss erst durch die weiteren Untersuchungen festgestellt werden.

Aufgrund der laufenden Löscharbeiten und des gefährlichen Zustands des Gebäudes dürfte eine detaillierte Untersuchung des Brandortes erst möglich sein, wenn die Feuerwehr das Gebäude entsprechend freigegeben hat.

Da es sich ausdrücklich um eine Erstmeldung handelt, sind im Laufe des Tages weitere Informationen der Polizei zu dem Großbrand zu erwarten.

Quelle: Polizeipräsidium Nordhessen, 6. Oktober 2026

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