Bochum – Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A40 in Bochum ist am Montagabend eine Person schwer verletzt worden. Nach der Kollision zweier Autos konnte der Verletzte das Fahrzeug nicht mehr selbstständig verlassen. Die Feuerwehr musste hydraulisches Rettungsgerät einsetzen und unter anderem die B-Säule des Wagens entfernen. Anschließend wurde die schwer verletzte Person in ein Bochumer Krankenhaus gebracht.
Die Feuerwehr Bochum wurde am Montagabend, 28. September 2026, gegen 18.34 Uhr zu dem Verkehrsunfall alarmiert.
Der Unfall ereignete sich auf der A40 in Fahrtrichtung Dortmund vor dem Autobahnkreuz Bochum.
Zwei Autos in Unfall verwickelt
Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, bestätigte sich die gemeldete Lage.
Zwei Pkw waren an dem Verkehrsunfall beteiligt. Insgesamt befanden sich drei Menschen in den betroffenen Fahrzeugen.
Eine Person hatte schwere Verletzungen erlitten und war aufgrund der Unfallfolgen nicht mehr in der Lage, das Fahrzeug selbstständig zu verlassen.
Die beiden anderen Unfallbeteiligten blieben unverletzt und wurden von den Einsatzkräften betreut.
Feuerwehr stabilisiert Unfallfahrzeug
Für die Rettung der schwer verletzten Person waren umfangreichere Maßnahmen notwendig.
Während die medizinische Versorgung begann, sicherte die Feuerwehr zunächst die Unfallstelle gegen den weiterhin fließenden Verkehr ab.
Gleichzeitig wurde der Brandschutz sichergestellt.
Das beschädigte Fahrzeug musste außerdem stabilisiert werden, damit die Feuerwehrleute anschließend gefahrlos daran arbeiten konnten.
B-Säule mit hydraulischem Rettungsgerät entfernt
Für eine möglichst schonende Rettung entschied sich die Feuerwehr für den Einsatz von hydraulischen Rettungsgeräten.
Dabei musste unter anderem die B-Säule des Fahrzeugs entfernt werden. Als B-Säule wird der Karosseriebereich zwischen Vorder- und Hintertür bezeichnet.
Durch das Entfernen dieses Fahrzeugteils entstand eine größere Öffnung, durch die die verletzte Person möglichst schonend aus dem Unfallwagen gerettet werden konnte.
Gerade bei schweren Verletzungen versuchen Rettungskräfte, unnötige Bewegungen des Patienten während der Befreiung möglichst zu vermeiden.
Schwerverletzter kommt ins Krankenhaus
Nach Abschluss der technischen Rettungsmaßnahmen konnte die schwer verletzte Person schließlich aus dem Fahrzeug befreit werden.
Der Rettungsdienst übernahm die weitere Versorgung und brachte den Patienten zur Behandlung in ein Bochumer Krankenhaus.
Weitere Angaben zur Art der Verletzungen oder zum aktuellen Gesundheitszustand machte die Feuerwehr zunächst nicht.
Auch Alter und Geschlecht der schwer verletzten Person wurden in der Einsatzmeldung nicht genannt.
25 Feuerwehrkräfte auf der A40 im Einsatz
Insgesamt waren 25 Einsatzkräfte an dem Rettungseinsatz beteiligt.
Dazu gehörten Kräfte der Feuer- und Rettungswachen Innenstadt und Werne sowie die Ausbildungseinheit TOJ der Feuerwehr Bochum.
Gegen 20 Uhr waren die Arbeiten der Feuerwehr beendet.
Anschließend wurde die Unfallstelle an die Polizei übergeben.
Wie es zu der Kollision der beiden Fahrzeuge kam, geht aus der Mitteilung der Feuerwehr nicht hervor. Auch zu möglichen Verkehrsbehinderungen oder einer Sperrung der A40 wurden zunächst keine weiteren Angaben gemacht.
Die Klärung der Unfallursache liegt nun bei der Polizei.
Quelle: Feuerwehr Bochum, 28. September 2026
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