Recht & Polizeimeldungen

Gefahrstoff in Schule entdeckt: Glasampulle mit Pikrinsäure löst Einsatz aus

Polizeiauto

Dinslaken – Bei Aufräumarbeiten in einer Schule in Dinslaken ist am Dienstag eine Glasampulle mit Pikrinsäure entdeckt worden. Wegen der möglichen Gefährlichkeit des Stoffes wurde der betroffene Bereich geräumt und abgesperrt. Neben der Feuerwehr rückte auch die Polizei an. Spezialisten untersuchten den Fund und konnten schließlich Entwarnung geben.

Der ungewöhnliche Fund wurde am Dienstag, 29. September 2026, bei Aufräumarbeiten in einer Schule in Dinslaken gemacht.

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Dabei stießen die Beteiligten auf eine verschweißte Glasampulle mit Pikrinsäure, die in der Schule gelagert worden war.

Nachdem der Stoff entdeckt worden war, wurde der betreffende Bereich vorsorglich geräumt und die Feuerwehr verständigt.

Feuerwehr und Polizei sichern Bereich

Aufgrund der Eigenschaften des aufgefundenen Stoffes gingen die Einsatzkräfte vorsichtig vor.

Die Feuerwehr sperrte den betroffenen Bereich ab. Parallel dazu sicherten Einsatzkräfte der Polizei die Einsatzstelle.

Für eine genauere Beurteilung der aufgefundenen Pikrinsäure wurden schließlich Spezialisten der Polizei hinzugezogen.

Gemeinsam mit fachkundigen Kräften der Feuerwehr untersuchten sie die Situation.

Experten geben Entwarnung

Nach der Begutachtung konnte eine konkrete Gefährdung ausgeschlossen werden.

Die Einsatzkräfte gaben Entwarnung und die zuvor eingerichtete Absperrung konnte wieder aufgehoben werden.

Besonders wichtig für Schüler, Eltern und Lehrkräfte: Nach Angaben der Feuerwehr bestand außerhalb des abgesperrten Bereichs zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte oder andere Personen.

Von Verletzten berichtet die Feuerwehr nicht.

Was passiert mit der gefundenen Pikrinsäure?

Die aufgefundene Glasampulle verbleibt nicht in der Schule.

Nach Angaben der Feuerwehr soll der Stoff durch eine dafür beauftragte Fachfirma ordnungsgemäß entsorgt werden.

Wie lange sich die Ampulle bereits in der Schule befand und aus welchem Zusammenhang die dort gelagerte Pikrinsäure ursprünglich stammte, geht aus der Mitteilung nicht hervor.

Auch die betreffende Schule wird von der Feuerwehr in der veröffentlichten Meldung nicht genannt.

Warum bei Pikrinsäure besondere Vorsicht gilt

Pikrinsäure ist ein chemischer Stoff, bei dessen Handhabung besondere Sicherheitsmaßnahmen erforderlich sein können. Vor allem der Zustand, die Lagerung und mögliche chemische Veränderungen spielen für die Bewertung eines Fundes eine wichtige Rolle.

Deshalb war anhand der bloßen Entdeckung der Ampulle zunächst nicht abschließend festzustellen, ob von ihr eine unmittelbare Gefahr ausging.

Genau aus diesem Grund übernahmen Fachleute die Beurteilung vor Ort.

In Dinslaken kamen die Spezialisten letztlich zu dem Ergebnis, dass eine Gefährdung ausgeschlossen werden konnte.

Damit endete der Einsatz ohne Verletzte.

Quelle: Feuerwehr Dinslaken, 29. September 2026

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