Ratingen – Ein bewaffneter Mann soll am Donnerstagmorgen einen Supermarkt in Ratingen überfallen und eine Mitarbeiterin mit einer Schusswaffe bedroht haben. Seine Flucht dauerte allerdings nicht lange: Wenig später fand die Polizei sein Fluchtauto verunglückt in einem Straßengraben – und nahm einen 22-Jährigen in unmittelbarer Nähe fest.
Der Überfall ereignete sich am Donnerstagmorgen, 10. September 2026, im Ratinger Ortsteil Breitscheid.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei betrat gegen 7.35 Uhr ein mit einer Sturmhaube maskierter Mann einen Supermarkt an der Straße „An der Hoffnung“.
Dort bedrohte der Täter eine Mitarbeiterin mit einer Schusswaffe und forderte sie auf, das Geld aus der Kasse herauszugeben.
Anschließend flüchtete der Mann mit seiner Beute aus dem Geschäft.
Flucht im weißen VW Up
Für seine Flucht nutzte der Räuber nach Angaben der Polizei einen weißen VW Up.
Nach dem Alarm leitete die Polizei umfangreiche Fahndungsmaßnahmen nach dem Täter und dem gesuchten Fahrzeug ein.
Schon kurze Zeit später entdeckten Einsatzkräfte der Ratinger Polizeiwache den weißen Kleinwagen.
Allerdings stand das mutmaßliche Fluchtfahrzeug zu diesem Zeitpunkt nicht mehr auf der Straße: Der VW Up war am Kenter Weg verunglückt und im Straßengraben gelandet.
Polizei nimmt 22-Jährigen fest
In unmittelbarer Nähe des verunglückten Autos trafen die Polizisten auf einen 22 Jahre alten Mann aus Mülheim an der Ruhr.
Der Tatverdächtige ließ sich widerstandslos festnehmen.
Nach Angaben der Polizei machte der 22-Jährige den Eindruck, unter dem Einfluss von Drogen zu stehen.
Bei ihm stellten die Einsatzkräfte sowohl die mutmaßliche Tatwaffe als auch die Beute aus dem Supermarkt sicher.
22-Jähriger soll vor Haftrichter
Nach seiner Festnahme wurde der Mann für die weiteren kriminalpolizeilichen Maßnahmen zur Polizeiwache gebracht.
Damit war der Fall für den Tatverdächtigen allerdings noch nicht beendet: Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft soll der 22-Jährige nach Abschluss der ersten polizeilichen Maßnahmen einem Haftrichter vorgeführt werden.
Ob Untersuchungshaft angeordnet wird, war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Polizeimeldung noch offen.
Quelle: Polizei Mettmann / Presseportal, 10. September 2026
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