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Kosten und Unsicherheit belasten Betriebe am stärksten

Juli 30, 2026

Randstad-ifo-Studie: Stimmung in der Wirtschaft

Kosten und Unsicherheit belasten Betriebe am  stärksten

Pressegrafik – Kosten und Unsicherheit belasten Betriebe am stärksten (Randstad)

Eschborn, Juli 2026 – Die aktuelle Randstad-ifo-HR-Befragung zeigt ein verändertes Lagebild: Nach Jahren, in denen der Fachkräftemangel die Debatte stark geprägt hat, stehen für viele Unternehmen heute kurzfristige wirtschaftliche Belastungen im Vordergrund. Besonders Kosten, Unsicherheit und Auftragslage bestimmen derzeit die Einschätzung der befragten Betriebe.

Die aktuell wichtigsten Belastungsfaktoren für Unternehmen:

– Hohe Energie-, Material- oder Betriebskosten (63 %)
– Unsicherheit über die wirtschaftliche Entwicklung (62 %)
– Schwache Nachfrage / Auftragsrückgang (45 %)
– Fachkräfte- oder Personalmangel (36 %)
– Hoher Personal- oder Arbeitsdruck in den Teams (26 %)
– Störungen in Lieferketten oder Beschaffung (16 %)
– Keine wesentlichen Belastungen (3 %).

Fachkräftemangel nur überlagert, nicht gelindert

Der Vergleich mit früheren Randstad-ifo-Befragungen zeigt, wie stark die aktuellen Krisen und die anhaltend kritische Wirtschaftslage die Situation der Unternehmen dominieren.

In einer Befragung im 4. Quartal 2023 wurde der Fachkräftemangel noch als größte Herausforderung sichtbar: 87 % der befragten Unternehmen sahen darin eine Herausforderung. Damals nannten die Betriebe bürokratische bzw. gesetzliche Hürden (76 %), steigende Energie- und Standortkosten (74 %) und eine schwache Konjunktur (73 %) als weitere Belastungsfaktoren.

Und noch im Vergleichsquartal (Q2) des Vorjahres war der Arbeits- und Fachkräftemangel für 52 % der Betriebe relevanter als ein möglicher Stellenabbau. Nur 9 % der Unternehmen gaben im vergangenen Jahr an, dass ein Abbau von Arbeitsplätzen die größere Sorge darstelle.

„Die Zahlen zeigen keine Entwarnung beim Fachkräftemangel, sondern eine Verschiebung der akuten Prioritäten“, sagt Henri Viswat, CEO Randstad Deutschland und DACH Region. „Viele Unternehmen müssen derzeit vor allem Kosten, Unsicherheit und eine schwächere Nachfrage managen. Der Arbeitskräftemangel tritt aber nur vorübergehend hinter andere Belastungen zurück – und wird spätestens dann wieder stärker spürbar, wenn Aufträge anziehen oder freiwerdende Stellen nicht schnell genug nachbesetzt werden können. Auch das strukturelle Problem des demografischen Wandels bleibt bestehen. Unternehmen brauchen deshalb beides: kurzfristige wirtschaftliche Stabilität und eine Personalplanung, die über die aktuelle Lage hinausdenkt.“

Über die Randstad-ifo-HR-Befragung
Die vorgestellten Ergebnisse stammen aus der Randstad-ifo-HR-Befragung Q2 2026. Die Befragung wird quartalsweise durch das ifo-Institut im Auftrag des Personaldienstleisters Randstad durchgeführt. Die Studie befragt 500 bis 1000 Personalverantwortliche in deutschen Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branchen.

Über Randstad
Randstad ist einer der weltweit führenden Personaldienstleister mit dem Ziel, so spezialisiert und so fair zu werden wie kein anderes Unternehmen in der Welt der Arbeit. Wir sind Partner für Talente und Kunden und kennen den Arbeitsmarkt genau. Durch unsere vier Spezialisierungen – Operational, Professional, Digital und Enterprise – unterstützen wir Unternehmen dabei, mit leistungsfähigen, vielfältigen und agilen Teams erfolgreich zu sein. Wir bieten Menschen mit jeglichem Hintergrund faire Jobchancen und helfen ihnen, mit der sich stetig wandelnden Arbeitswelt mitzuhalten.

Randstad Deutschland ist mit rund 28.200 Mitarbeitenden, darunter 1.800 internen, und 390 Standorten in 270 Städten vertreten. Unser Umsatzvolumen umfasste 2025 1,493 Milliarden Euro. CEO ist Henri Viswat.

Seit über 55 Jahren in Deutschland aktiv, gehört Randstad Deutschland zur 1960 in Amsterdam gegründeten und dort börsennotierten Randstad N.V. mit Sitz im niederländischen Diemen. 2025 hat Randstad mit rund 38.000 Mitarbeitenden weltweit mehr als 1,7 Millionen Personen in 39 Ländern bei ihrer Suche nach einem für sie passenden Job geholfen sowie fast 150.000 Kunden unterstützt und damit einen Gesamtumsatz von 23,1 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Kontakt
Randstad Deutschland
Bettina Desch
Frankfurter Straße 100
65760 Eschborn
01525 450 9349
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http://www.randstad.de

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