von: Shahrokh Khodabakhshi, Regional Leader DACH bei Nextlane.
Steigende Kosten, veränderte Kundenerwartungen, schwankende Preise und immer komplexere Abläufe setzen die Erträge im Verkauf und im Service unter Druck. Viele der klassischen Stellschrauben, mit denen sich Margen früher absichern ließen, greifen heute nicht mehr so zuverlässig. Gleichzeitig gibt es einen Vorteil, der jedoch häufig noch nicht konsequent genug genutzt wird: Daten.
Autohäuser erzeugen jeden Tag eine enorme Menge an Daten – von Lagerbewegungen und Preisentwicklungen über das Verhalten von Interessenten bis hin zu Werkstattauslastung und Kundenbindung. Doch viele dieser Informationen liegen getrennt in einzelnen Systemen und werden nicht genutzt.
Gleichzeitig verändern sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Neue Vertriebsmodelle, Online-Kanäle und die Erwartung der Kunden nach schnellem, persönlichem Kontakt verändern das Autohaus-Geschäft spürbar. All diese Entwicklungen machen deutlich: Es ist Zeit zu handeln.
Dabei geht es nicht darum, noch mehr Daten zu sammeln. Es geht darum, die vorhandenen Daten sinnvoll zu nutzen – in Echtzeit und mit klarem Bezug zum Geschäftsergebnis.
An der KI kommt dabei niemand mehr vorbei. Entscheidend ist die Frage, wie KI dazu beitragen kann, die Marge nachhaltig zu verbessern, ohne die Abläufe im Autohaus noch komplizierter zu machen.
Die Marge ist längst kein reines Verkaufsthema mehr
Lange Zeit wurde die Marge vor allem als Ergebnis des Verkaufs gesehen. Heute zeigt sie immer stärker, wie gut Entscheidungen im gesamten Betrieb zusammenspielen.
Versteckte Ineffizienzen – Verzögerungen zwischen Abteilungen, nicht verbundene Systeme, doppelte Arbeitsschritte oder uneinheitliche Auswertungen – schmälern den Gewinn, oft ohne dass es sofort auffällt. Für sich genommen wirken diese Punkte selten dramatisch, doch zusammen nagen sie Monat für Monat an der Marge. Profitabilität hängt heute weniger vom Verkaufsgespräch ab als von stabilen, durchgängigen Abläufen im Alltag.
Die eigentliche Chance: Entscheidungen verbinden statt nur Aufgaben automatisieren
Viele KI-Anwendungen setzen bei einzelnen Verbesserungen an: schnellere Antworten, automatisch erstellte Zusammenfassungen oder individuelle Prognosen. Das ist hilfreich – aber kein echter Durchbruch.
Dieser entsteht, wenn KI Reibungsverluste in den Abläufen reduziert: Wenn Erkenntnisse schneller in konkrete Maßnahmen umgesetzt werden, wenn Teams weniger Zeit mit Abstimmungen verbringen – und mehr Zeit damit, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Im Autohaus wird KI dann wirklich wertvoll, wenn sie die Verbindung zwischen Inzahlungnahmen, Preisgestaltung, Fahrzeugaufbereitung, Lead-Bearbeitung und Werkstattplanung verbessert – nicht als einzelne Optimierungsschritte, sondern als Teil eines durchgängig vernetzten Arbeitsmodells.
Zusammenarbeit schlägt jedes „perfekte Tool“
Die meisten Autohäuser brauchen nicht noch mehr Technik – sie brauchen weniger einzelne Programme, die nicht miteinander sprechen.
Wenn viele Systeme nebeneinander laufen, entstehen schnell versteckte Kosten: Dinge müssen doppelt erfasst werden, Kundendaten sind nicht überall gleich einsehbar, Zuständigkeiten sind unklar und man springt ständig zwischen Programmen hin und her. Das kostet Zeit, die am Ende beim Kunden fehlt.
Die nächste Phase der Margenverbesserung wird daher nicht von einer einzelnen Softwarelösung oder einem einzelnen Anbieter bestimmt werden. Entscheidend wird sein, wie gut Händler, OEMs und Technologiepartner zusammenarbeiten – auf Basis gemeinsamer Daten und abgestimmter Prozesse.
KI soll Menschen stärken, nicht ersetzen
Viele Entscheidungen, die die Marge beeinflussen, haben direkte Auswirkungen auf Kunden und Mitarbeitende. Deshalb müssen diese Entscheidungen nachvollziehbar bleiben und klar verantwortet werden.
Genau hier liegt die Rolle von KI: Sie ersetzt keine Menschen, sondern unterstützt sie – indem sie repetitive Aufgaben übernimmt, Risiken frühzeitig sichtbar macht und bessere Entscheidungsgrundlagen liefert. Man kann sie sich wie einen Co-Piloten vorstellen, der hilft, die Abläufe im Autohaus verlässlich und stabil zu steuern.
Nicht noch mehr Tools – sondern die richtige Basis für KI
Wenn KI die Händlermarge wirklich verbessern soll, darf sie nicht aus lauter getrennten Einzellösungen bestehen. Damit KI im Arbeitsalltag hilft, braucht es saubere Daten, klare Abläufe und eine gemeinsame Sicht auf den gesamten Betrieb. Der schnellste Weg dorthin ist eine Plattform, die das tägliche Geschäft im Autohaus – von Bestand und Preisgestaltung über Leads und Werkstatt bis hin zu Kundenkontakten – als nutzbare Echtzeit-Informationen aufbereitet.
Mit der richtigen Plattform im Hintergrund lässt sich KI einfacher einführen und Schritt für Schritt ausbauen. Sie sitzt dort, wo täglich Entscheidungen getroffen werden – und wird nicht nachträglich als zusätzliche Lösung oben draufgesetzt. Jetzt geht es darum, aus reiner „KI-Neugier“ einen echten „KI-Nutzen“ zu ziehen – und somit das Geschäft nachhaltig zu stärken. Denn am Ende wird nicht nur KI den Unterschied machen. Entscheidend wird sein, wie gut alle Beteiligten zusammenarbeiten.
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