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Das R+V-Infocenter rät Eltern, anfangs gemeinsam mit dem Kind zu fahren

Unfallgefahr am Rodelhang

(Bildquelle: Pixabay)

Wiesbaden, 17. Januar 2024. Der Schnee ist vielerorts wieder da, und die Kinder zieht es auf den Rodelhang. Dabei sollten Eltern die Unfallgefahr nicht unterschätzen, warnt das R+V-Infocenter. Manchmal enden Schlittenpartien mit schweren Verletzungen – etwa durch den Zusammenstoß mit Bäumen, Pfosten oder anderen Schlitten.

Die Hauptursache von Rodelunfällen ist zu hohe Geschwindigkeit – bis zu 40 Stundenkilometer sind da rasch erreicht. „Je schneller der Schlitten wird, desto schwerer ist er zu lenken. Kinder können dann die Kontrolle über den Schlitten verlieren“, sagt Thomas Paufler, Unfall-Experte bei der R+V Versicherung. Wenn der Schlitten dann gegen ein Hindernis prallt, können Brüche und Kopfverletzungen die Folge sein.

Auch ein unübersichtliches Gelände ist gefährlich – weil damit das Risiko für einen Zusammenstoß steigt. Der R+V-Experte rät Eltern deshalb, anfangs gemeinsam mit dem Kind zu fahren oder die Strecke allein zu testen. „So können sie prüfen, ob der Hang zu steil oder vereist ist. Für den Einstieg sind überschaubare, flache Hügel ohne Hindernisse auf jeden Fall die bessere Wahl.“ Zudem sollten Kinder nicht auf dem Bauch liegend den Berg hinuntersausen, sondern immer aufrecht sitzend. „Sonst ist das Bremsen schwierig und das Risiko einer Kopfverletzung höher“, warnt Paufler.

Gute Ausrüstung wichtig
Eltern sollten darauf achten, dass ihre Kinder nur gut geschützt Schlitten fahren. Für den Kopf empfiehlt sich ein Fahrrad- oder Skihelm. Ein wasserdichter Skianzug und dicke Handschuhe schützen nicht nur bei Kälte, sondern auch bei möglichen Stürzen. Empfehlenswert sind außerdem hohe Stiefel, die dem Fuß Halt geben und das Bremsen erleichtern.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
– Auch auf gewerblich betriebenen Rodelbahnen sollten Eltern auf die Sicherheit der Kinder achten.
– Die Schlitten sollten über Prüfzeichen, zum Beispiel GS- oder TÜV-Siegel, verfügen und sich gut lenken und bremsen lassen.
– Die Fahrt auf Plastiktüten und Reifen ist gefährlicher, diese lassen sich schlecht lenken und bremsen.
– Eltern sollten die Kinder vorab über die wichtigsten Verhaltensregeln informieren: Genügend Abstand zum Vordermann halten, am Rand der Piste den Berg hinaufsteigen.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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