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Weltkinderkrebstag 15. Februar 2011

Feb 14, 2011

Enorme Fortschritte bei Therapie- und Heilungschancen

Die Therapie- und Heilungschancen bei krebskranken Kindern liegen heute Dank enormer Fortschritte in Chemotherapie, Operationstechniken und Strahlentherapie bei 70 bis 80 Prozent, wenn sie frühzeitig und effizient behandelt werden. Darauf wies der Ärztliche Direktor der Kinderonkologie des Olgahospitals, Prof. Dr. Stefan Bielack, anlässlich des Weltkinderkrebstages am 15. Februar 2011 hin. Allein in Deutschland erkranken jährlich etwa 2.500 Kinder- und Jugendliche im Alter bis 18 Jahren an Krebs, davon etwa die Hälfte an einer Leukämie oder einem Lymphom, die andere an soliden Tumoren. Im Olgahospital werden pro Jahr durchschnittlich 75 bis 80 Kinder und Jugendliche mit neu aufgetretenen Krebserkrankungen be-handelt.
Die Kinderonkologie des Olgahospitals ist pädiatrisch-onkologisches Zentrum der Region Stuttgart. Sie ist eine der größten Spezialabteilung für krebskranke Kinder und Jugendliche im deutschsprachigen Raum und zudem Anlaufstelle auch bei allen sonstigen Erkrankungen des blutbildenden Systems sowie des Immunsystems im Kindes- und Jugendalter. Besonderer Schwerpunkt liegt auf der Diagnostik und Therapie von Sarkomen der Weichteile und der Knochen. Die Klinik ist Sitz der Cooperativen Weichteilsarkom-Studiengruppe CWS und der Cooperativen Osteosarkom-Studiengruppe COSS, zweier angesehener internationaler For-schungsverbünde. Die Behandlung und Erforschung dieser Krebserkrankungen wird durch Studien- und Kompetenzzentralen der Klinik deutschland- und europaweit koordiniert.
Die Studienzentralen von CWS und COSS werden bereits seit vielen Jahren vom Förderkreis krebskranke Kinder e.V. Stuttgart mit finanziellen Mitteln unterstützt. Der Verein ist seit 29 Jahren Partner und Förderer der Kinderonkologie am Olgahospital und hilft unbürokratisch und schnell, um die Situation von Familien krebskranker Kinder zu verbessern. „Medizinisch und psychologisch werden die Familien am Olgahospital bestens versorgt. Wir kümmern uns vor allem um die pragmatischen Themen wie finanzielle Soforthilfen, eine kostenlose Wohnmöglichkeit in der Nähe der Klinik oder eine Betreuung fürs Geschwisterkind“, so Prof. Dr. Stefan Nägele, 1. Vorsitzender des Förderkreis krebskranke Kinder e.V.. Gemeinsames Ziel der Kinderonkologie und des Förderkreises sei, die Situation des erkrankten Kindes und der gesamten Familie möglichst gut aufzufangen, sodass maximaler Raum für Therapie- und Heilungsprozess bleibe.
Quelle lifePR

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