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Tod nach Brust-OP – Woher weiß ich, dass mein Arzt der richtige ist?

Feb 12, 2011

Der Tod von „Sexy Cora“ hat viele bewegt und lässt viele Fragen bei den Hinterbliebenen und den Verfolgern ihres Schicksals offen. War es leichtsinnig vom Arzt zu operieren? Hat Cora bereits bei der Anamnese bestimmte Dinge verschwiegen und somit ihr Leben selbst riskiert? Hat die Anästhesie versagt? Wen die Schuld trifft, das klärt gerade die Staatsanwaltschaft in Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei.
Dr. Gerhard Sattler, Ärztlicher Direktor der Rosenpark Klinik hatte die vergangenen zwei Wochen viele Interview-Anfragen zu diesem Thema. Natürlich zeigt auch er sich erschüttert über das Geschehene: „Der Tod dieser jungen Dame war unnötig. Leider hat man es verpasst ihr eigentliches Problem zu erkennen. Zum Glück sind Brustvergrößerungswünsche in dieser Dimension in Deutschland die absolute Ausnahme.“
In der Rosenpark Klinik werden jährlich ca. 200 Brustoperationen durchgeführt. Allerdings nehmen sich unsere Experten der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie heraus, Patienten wegzuschicken, die mit unnatürlichen Wunschvorstellungen oder den falschen Grundvoraussetzungen in die Klinik kommen.
„Ein Arzt muss manchmal gleichzeitig auch Psychotherapeut sein und erkennen, dass es bei manchen Veränderungswünschen gar nicht um die Veränderung an sich geht, sondern das Problem tiefliegender ist. Wir unterstützen Menschen dabei ihr Aussehen zu halten oder auch zu verbessern, nicht aber gesundheitliche Risiken einzugehen“, so Dr. Sattler.
Das eigentliche Problem nach dieser tragischen Geschichte ist aber die Verunsicherung der Menschen. Wie weiß ich, dass der von mir ausgesuchte Arzt überhaupt der richtige ist? Das fängt schon bei der Beratung an. Klärt mich der Arzt ausführlich über Risiken und Komplikationen auf? Ist die Beratung ausführlich? Ist er Mitglied in Fachgesellschaften?
In der Rosenpark Klinik nimmt man sich für das erste Beratungsgespräch pauschal eine Stunde Zeit für den Patienten. Unsere Ärzte stehen für weitere Fragen jederzeit telefonisch und auch gerne zu einem weiteren Gespräch zur Verfügung. Natürlich sind Ärzte aber auch immer von den Aussagen des Patienten abhängig. Deshalb empfiehlt es sich zum eigenen Schutz vor der Operation auch wirklich alles anzugeben, was z.B. ein erhöhtes Risiko bei Einsatz von einer Narkose hervor rufen könnte. Immerhin unterliegt jeder Arzt der Schweigepflicht.
„Am Ende des Tages zählt nur, ob der Patient zufrieden ist und wir unseren Eingriff moralisch, wie auch medizinisch vertreten können“ so Dr. Sattler abschließend. „Im Falle Cora wird sich mit Sicherheit die tatsächliche Todesursache herausstellen. Ich warne nur davor den behandelnden Arzt vorschnell zu verurteilen.“
Bei fachlichen Fragen zu diesem Thema sind wir gerne für Sie da. Alle Infos unter: www.rosenparkklinik.de.
Quelle openPR

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