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Online-Befragung zum Hautkrebs-Screening

Mrz 19, 2010

Teilnahme noch bis zum 15. April 2010 möglich
Bonn/Hamburg (sts) – Die Deutsche Krebshilfe und die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention rufen alle Teilnehmer des Hautkrebs-Screenings dazu auf, sich an einer Online-Umfrage zu beteiligen: Noch bis zum 15. April 2010 können sie ihre Erfahrungen mit der Untersuchung online unter www.hautkrebs-screening.de dokumentieren. Rund 9 Millionen Versicherte haben das Hautkrebs-Screening seit dem 1. Juli 2008 bereits genutzt. „Mit der Teilnahme an der Online-Befragung tragen die Versicherten dazu bei, die Qualität der standardisierten Früherkennungsuntersuchung weiter zu verbessern“, so Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. Die Auswertung der Ergebnisse fließt in eine Weiterentwicklung des Screening-Angebotes ein.
Die aktuelle Online-Umfrage ermittelt die Zufriedenheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Hautkrebs-Screening. Sie umfasst insgesamt 28 Fragen, die in wenigen Minuten beantwortet werden können. Aussagen zum Ablauf und der persönlichen Zufriedenheit mit der Untersuchung stehen dabei im Vordergrund. „Uns interessiert besonders, wie Sie, die Versicherten, den Untersuchungsablauf erlebt haben und ob Sie sich gut und ausführlich beraten fühlen. Teilen Sie uns Ihre Erfahrungen mit und unterstützen Sie uns damit bei unserer Arbeit“, betont Professor Dr. Eckhard Breitbart, zweiter Vorsitzender der ADP und Mitglied im Fachausschuss „Krebs-Früherkennung“ der Deutschen Krebshilfe. Ende April 2010 werden die Ergebnisse dieser anonymen Befragung veröffentlicht.
Fast jeder zehnte Deutsche erkrankt in seinem Leben an Hautkrebs. Die Deutsche Krebshilfe und die ADP haben sich aus diesem Grund für die Einführung einer standardisierten Ganzkörperuntersuchung auf Hautkrebs engagiert. Bösartige Veränderungen der Haut können mit dem Hautkrebs-Screening früh und damit zumeist in einem gut behandelbaren Zustand entdeckt werden. Gesetzlich Versicherte ab 35 Jahren haben seit 2008 alle zwei Jahre Anspruch auf diese Früherkennungsuntersuchung der Haut.
Ausführliche Informationen und Ratgeber rund um das Thema Prävention und Früherkennung von Hautkrebs können bei der Deutschen Krebshilfe e.V., Postfach 1467, 53004 Bonn, unter der Telefonnummer 0228-72990-0 und im Internet unter www.krebshilfe.de, www.unserehaut.de oder www.hautkrebs-screening.de kostenlos bestellt werden.
Infokasten: Hautkrebs-Screening
Die gesetzliche Untersuchung zur Früherkennung von Hautkrebs geht schnell und ist schmerzlos. Sie kann vom Arzt ohne weitere Hilfsmittel mit bloßem Auge durchgeführt werden. Berechtigt zur Durchführung des Screenings sind speziell weitergebildete Dermatologen und Hausärzte. Die Adressen der für das Screening qualifizierten Ärzte können Interessierte unter www.hautkrebs-screening.de einsehen. Eine Praxisgebühr muss für das Hautkrebs-Screening nicht gezahlt werden.
Untersuchungsablauf:

  • 1. Fragen nach eigenen und familiären Vorerkrankungen (Anamnese).
  • 2. Standardisierte visuelle Untersuchung der gesamten Körperoberfläche von der behaarten Kopfhaut bis zu den Fußsohlen, inklusive aller Hautfalten, der Mundschleimhäute und des äußeren Genitals.
  • 3. Befundmitteilung sowie präventive Beratung zum richtigen Umgang mit natürlicher und künstlicher UV-Strahlung, Feststellung möglicher individueller Risikofaktoren, Information über das Angebot weiterer gesetzlicher Krebs-Früherkennungsuntersuchungen.
  • 4. Bei Verdachtsdiagnose eines Hausarztes Überweisung zum Dermatologen zur weiteren Abklärung.

Internet: www.krebshilfe.de
Quelle pressrelations.de

1 Gedanke zu „Online-Befragung zum Hautkrebs-Screening“
  1. „Das Hautkrebsscreening kann von Ihrem Arzt mit blossem Auge durchgeführt werden, weiter Hilfsmittel sind nicht erforderlich.“
    Selbstverständlich kann Ihr Arzt das so machen – wenn er Lust auf Kunstfehlerprozesse hat. Die Auflichtmikroskopie bringt nicht nur eine 9fach höhere Treffsicherheit bei der Unterscheidung von gut- und bösartigen Läsionen, sie verhindert auch unnütze Körperverletzung. Bei Untersuchung mit blossem Auge müssen statistisch gesehen 1728 Muttermale herausgeschnitten werden, um ein einziges Melanom zu finden. Die gewünschte FRÜHerkennung ist mit dem menschlichen Auge sowieso nicht möglich, da frühe Veränderungen makroskopisch nicht erkennbar sind. Zudem gehört die Auflichtmikroskopie zum internationalen Facharztstandard, der schon haftpflichtrechtlich ohne Patientenaufklärung gar nicht unterschritten werden darf.
    Die Autoren der o.g. Aussage sollten in vollem Umfang für den dadurch angerichteten Schaden und die Gefährdung von Menschenleben zur Rechenschaft gezogen werden.

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