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Wohnungslüftung immer wichtiger

Nov 13, 2009

Lüftungstechnik wird zum Standard beim energetischen Bauen & Sanieren

Um den energetischen Anforderungen in Zeiten knapper wer-dender Ressourcen zu genügen, werden heutzutage Gebäudehüllen praktisch komplett luftdicht gemacht. Dadurch will man sowohl im Neubau als auch in der Sanierung Heizwärmeverluste auf ein Minimum reduzieren. Jedoch entsteht gleichzeitig auch ein ganz neues Problem: Weil ein natürlicher Luftaustausch durch Fugen und Ritzen nicht mehr wie früher möglich ist, wird ein Raumklima erzeugt, das für Bewohner und Bausubstanz ungesund ist. Abhilfe schaffen kann hier nur eine kontrollierte Wohnungslüftung.

In Zeiten, in denen die Energiepreise stetig ansteigen und der Klimawandel einzudämmen ist, hat der Gesetzgeber seine Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden konsequent verschärft, etwa durch die Energieeinsparverordnung (EnEV). Diese fordert einen Energiepass, der den Energiebedarf eines Gebäudes transparent macht. Im Zuge einer möglichst optimalen Energiebilanz bekommen daher Neubauten und sanierter Altbestand heute eine luftdichte Außenhülle. Denn diese Praxis gewährleistet, dass nur ein Minimum an Wärme über die Gebäudehülle verloren gehen kann. Doch weil in einer hermetisch dichten Bausubstanz jeder natürliche Luftaustausch unterbunden wird, entsteht ohne regelmäßiges Lüften ein unangenehmes Raumklima mit hoher Luftfeuchte. Dieses „Marmeladenglas-Klima“ bietet hervorragende Wachstumsbedingungen für Schimmel und Milben. Darunter leiden die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bewohner wie auch die Wertsubstanz des Gebäudes.

Zudem steigt in geschlossenen Räumen ohne kontrollierte Lüftung auch die CO2-Konzentration schnell an. Ohne ausreichende Frischluftzufuhr leidet der Mensch jedoch an Konzentrationsstörungen und Müdigkeit. Um sich behaglich zu fühlen, müsste man mindestens alle zwei Stunden für fünf Minuten von Hand lüften. Im realen Leben praktisch nicht einzuhalten.

Ganz zu schweigen, dass man zugleich die mühsam im Gebäude eingedämmte Wärme-energie damit wieder zum Fenster hinaus lüftet. Die einzig probate Lösung für dieses Dilemma besteht in der Installation einer kontrollierten Wohnungslüftungsanlage.

Diese Geräte sorgen zugluftfrei und lautlos automatisch für den ausreichenden Luftaustausch. Zusätzlich kann dabei durch bedarfsgerechte Regelung, integrierte Wärmetauscher oder eine Wärmepumpe Energie eingespart werden. So wird der Fortluft bis zu 90% der Wärme entzogen und auf die in den Raum einströmende Zuluft übertragen. Das hilft wertvolle Energie zu sparen und die Heizkosten auf ein Minimum zu reduzieren. Daher sollte die kontrollierte Wohnungslüftung heutzutage selbstverständlicher Bestandteil jedes zeitgemäßen Bau- oder Sanierungskonzepts sein.

Mehr zum Thema Wohnungslüftung und zu den aktuellen Förderungsmöglichkeiten erfahren Sie unter www.wohnungs-lueftung.de, einem gemeinsamen Informationsportal des Bundesindustrieverbandes Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. und des Fachinstitutes Gebäude-Klima e.V.

Wer mehr zum Thema Wohnungslüftung erfahren möchte, kann sich mit seinen Fragen an das Informationsportal des Bundesindustrieverbandes Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH) e.V. wenden. Unter www.wohnungs-lueftung.de erhält man einen schnellen und übersichtlichen Einblick in die Rahmenbedingungen, Anwendungsbereiche und Systemlösungen der Wohnungslüftung. Auch Links zu Herstelleradressen stehen zur Verfügung.
Bundesindustrieverband Haus-, Umwelt- und Energietechnik e.V.
Dr. Lothar Breidenbach
Frankfurter Straße 720 – 726
51145 Köln
02203 / 935 930
02203 / 935 9322
www.bdh-koeln.de

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