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Wintertauglichkeit von Dach und Außenwänden prüfen

Nov 11, 2009

Mit Holzfaserdämmung bleibt die Eiseskälte draußen vor

Wuppertal (vhd). Ob wir wollen oder nicht, der Winter rückt unaufhaltsam näher. Zwar weiß niemand so genau, ob es in diesem Jahr zu einer weißen Weihnacht reicht; das Eigenheim auf Energieschlupflöcher zu überprüfen, lohnt sich aber allemal. Der Verband Holzfaser Dämmstoffe (VHD) rät Besitzern älterer, energetisch bislang unsanierter Häuser, Thermografieaufnahmen der Gebäudehülle anfertigen zu lassen. Energieberater, Zimmerei- und Stuckateurbetriebe ebenso wie viele kommunale Energieversorger bieten diese Dienstleistung an. Der Vorteil: Für vergleichsweise geringe Kosten weiß man danach ganz genau, in welchen Bereichen der Fassade und des Dachs die meiste Raumwärme entweicht.

„Thermografieaufnahmen liefern ein objektives Bild der Wärmedurchlässigkeit der Gebäudehülle. Auf dieser Basis lässt sich bewusst entscheiden, ob das Nachdämmen einzelner Energieschlupflöcher genügt oder ob das Aufdämmen der kompletten Gebäudehülle sinnvoller erscheint, um das Haus noch rechtzeitig vor dem ersten Frost winterfest zu machen“, erläutert Dr.-Ing. Tobias Wiegand, Geschäftsführer des Verbandes Holzfaser Dämmstoffe (VHD) in Wuppertal.

Hintergrund: Risse und Löcher im Putz können zum Eindringen von Feuchte führen; auch die Dämmung ist hiervon mitunter betroffen. Durchnässte Dämmstoffe aber – ganz gleich, woraus sie bestehen – können vor Wärmeverlusten nur unzureichend schützen. Durch übermäßige Feuchte strapazierte Außenwände werden häufig von Moosen und Pilzen besiedelt, worunter das Fassadenbild mitunter erheblich leidet.

Die Verwendung von Dämmstoffen aus natürlichen Holzfasern bietet sich für nachträgliche bauliche Maßnahmen ebenso an wie für den Einsatz im Neubau. Die Adressen qualifizierter Hersteller hochwertiger Holzfaserdämmstoffe und bedarfsgerecht bestückter Vertriebsunternehmen finden sich im Internet auf www.holzfaser.org

Verschärfte Gesetzeslage

Ziel nachträglicher Dämmmaßnahmen muss ein Wärmebedarf des Hauses sein, der den Anforderungen der seit Oktober geltenden neuen Energieeinspar-Verordnung (EnEV) entspricht. „Die Energie-Einspar-Verordnung 2009 bedeutet eine erhebliche Verschärfung der gesetzlichen Anforderungen an die energetische Qualität der Gebäudedämmung. So wird gegenüber der vorher gültigen EnEV 2007 seit 1. Oktober unter anderem verlangt, dass der Energiebedarf eines frisch sanierten Hauses 30 Prozent niedriger sein muss als das Bedarfsniveau gemäß EnEV 2007“, betont VHD-Geschäftsführer Dr.-Ing. Tobias Wiegand. Und es kommt noch härter: Für 2012 ist in Expertenkreisen schon heute eine abermalige Verschärfung der aktuellen EnEV-Standards im Gespräch. Dann soll der Energiebedarf eines aufgedämmten Hauses nochmals 30 Prozent weniger betragen als nach der bis dahin gültigen – erst kürzlich in Kraft getretenen – EnEV 2009.

Rechtzeitig handeln

Sobald sich die Außentemperaturen dem Gefrierpunkt nähern, ist es für das Abdichten von Rissen und anderen Schäden an den Außenwände oft schon zu spät: Mindestens plus fünf Grad Celsius muss das Thermometer für Verputzarbeiten anzeigen. Das systematische Beheben von Fassadenschäden aller Art, die mit den Jahren entstanden sind, wird dann notgedrungen auf das Frühjahr „vertagt“. Das wäre zumindest insofern kontraproduktiv, als die per Wärmebildkamera ermittelten Energieschlupflöcher bis zum Ende der Heizperiode bestehen bleiben müssten und aufwändig erzeugte Verbrennungswärme weiterhin entweicht. Wer sich hingegen rechtzeitig für die Montage eines Wärmedämmverbundsystems auf Holzfaserbasis und/oder das Dämmen des Dachgeschosses mit Dämmstoffen aus Holzfasern entscheidet, kann künftigen Gesetzesverschärfungen ruhigen Gewissens entgegensehen.

Weitere firmenneutrale Informationen über den Einsatz von Holzfaserdämmstoffen und Wärmedämmverbundsystemen auf Holzfaserbasis zur energetischen Gebäudesanierung wie auch im Neubau gibt es im Internet auf www.holzfaser.org

Quelle pressrelations.de

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