Werkstätten für behinderte Menschen: Kooperation zieht Bilanz

Montage- und Verpackungsarbeiten nachgefragt

Rotenburg (Wümme). 10. März 2010. Elf Werkstätten für behinderte Menschen aus Nord-Ost-Niedersachsen und Bremerhaven arbeiten seit März letzten Jahres zusammen. Sie vermarkten gemeinsam unter dem Namen NORDCAP WfbM Leistungen gegenüber Unternehmen und Behörden, darunter fallen Montage, Verpackung, Konfektionierung, Druck, Lettershop, Aktenvernichtung sowie Garten- und Landschaftspflege. Dadurch wollen sie auch zukünftig die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben in ihrer jeweiligen Werkstatt für behinderte Menschen sicherstellen. Zwölf Monate nach Start der Kooperation ziehen die Behindertenwerkstätten eine erste Bilanz. „Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Situation war es ein ermutigender Start für die Zusammenarbeit“, betont Werner Ruhe von der Lebenshilfe Rotenburg-Verden, Geschäftsführer einer der elf kooperierenden Werkstätten für behinderte Menschen.

Montage- und Verpackungsaufträge im sechsstelligen Bereich

Dank der Kooperation haben die Behindertenwerkstätten in den vergangenen zwölf Monaten diverse Neuaufträge von norddeutschen Industrie- und Handelsunternehmen gewinnen können. Diese haben die Werkstätten insbesondere mit Arbeiten in den Bereichen Montage und Verpackung in einem Gesamtvolumen im niedrigen sechsstelligen Bereich beauftragt. „Durch diese zusätzlichen Aufträge konnten einzelne Werkstätten für behinderte Menschen ihre Kapazitätsauslastung erhöhen“, so Ruhe.

Erfolgreiche Kampagne im Bereich Montage und Verpackung

Um neue Auftraggeber für die Behindertenwerkstätten zu gewinnen, wurden im letzten Jahr Arbeiten in den Bereichen Montage und Verpackung unter der Marke NORDCAP WfbM beworben, beispielsweise mit Anzeigen in regionalen Wirtschaftsmedien. „Die Resonanz auf die Kampagne war durchweg positiv. Industrie und Handel wurden darin über die Kompetenzen der Werkstätten für behinderte Menschen und die Vorteile eines Auftrages insbesondere in den Bereichen Montage und Verpackung informiert“, betont Ruhe.

Vorteile für Auftraggeber

Auftraggeber können die von den Werkstätten für behinderte Menschen erbrachten Arbeitsleistungen bis zu 50 Prozent mit ihrer Ausgleichsabgabe verrechnen. Private oder öffentliche Arbeitgeber mit mehr als 20 Arbeitsplätzen, die nicht mindestens fünf Prozent schwer behinderte Menschen beschäftigen, müssen eine Ausgleichsabgabe entrichten. Die Auftraggeber profitieren zudem von den vielfältigen Kapazitäten der elf Behindertenwerkstätten. NORDCAP WfbM ist mit insgesamt 4.600 Beschäftigten an 19 Standorten in der Region zwischen Hamburg, Bremen und Hannover eine der größten Kooperationen von Werkstätten in Norddeutschland. Die Werkstätten für behinderte Menschen können auch Großaufträge umsetzen, beispielsweise in den Bereichen Montage, Verpackung, Konfektionierung, Aktenvernichtung sowie Garten- und Landschaftspflege.

Interessierte erfahren mehr über die Werkstätten unter 01802/556644, vertrieb@nordcap-wfbm.de und www.nordcap-wfbm.de.

Bildmaterial finden Sie im Pressebereich der Website www.nordcap-wfbm.de.
NORDCAP WfbM ist eine Kooperation elf selbstständiger Werkstätten für behinderte Menschen aus Nord-Ost-Niedersachsen und Bremerhaven, die ihre Dienstleistungen und Produkte unter der gleichlautenden Marke gemeinsam vermarkten und vertreiben. Die elf Werkstätten beschäftigen insgesamt 4.600 Beschäftigte mit Behinderungen an 19 Standorten in Norddeutschland. Damit ist NORDCAP WfbM eine der größten Kooperationen von Werkstätten in der Region.

Die Werkstätten erbringen für private und öffentliche Auftraggeber Lohn- und Auftragsarbeiten aller Art. Die Tätigkeiten umfassen ebenso einfache manuelle Arbeiten wie auch die maschinelle Fertigung. Das angebotene Leistungsspektrum umfasst die gesamte Bandbreite des Werkstättenangebots, u. a. Montage, Verpackung, Konfektionierung, Druck, Lettershop, Aktenvernichtung sowie Garten- und Landschaftspflege.

Die Marke NORDCAP WfbM setzt sich aus zwei Wortteilen zusammen. NORD steht für die Region Norddeutschland. CAP leitet sich aus dem englischen Wort für Behinderung, handicap, ab. Der Zusatz WfbM ist die etablierte Abkürzung für Werkstätten für behinderte Menschen.

Weitere Informationen unter www.nordcap-wfbm.de.
NORDCAP WfbM
Karl-Heinz Kley
Westerholzer Weg 1-3
27356 Rotenburg Wümme
01802/55 66 44

http://www.nordcap-wfbm.de

Pressekontakt:
Laub & Partner
Ulf Werner
Kedenburgstraße 44
22041
Hamburg
presse@nordcap-wfbm.de
040-656-972-15
http://www.laub-pr.com

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