Wandern in Deutschland: An der Nahe ganzjährig ein Highlight

Beim Wandern in Deutschland heimische Regionen wie die Nahe ganz neu erleben

Wandern in Deutschland: An der Nahe ganzjährig ein Highlight

Wandern in Deutschland kann an der Nahe ein neues Erlebnis sein.

Wenn im Winter die Ufer der Nahe mit Eis dekoriert sind, Bäume und Sträucher ein Kleid aus Eiskristallen tragen und die sanfte Hügellandschaft unter einem knackig blauen Himmel strahlt, dann ist Wandern ein echtes Winterhighlight. Die Nahe gehört zu den Regionen in Deutschland, die zu jeder Jahreszeit gute Bedingungen für Wandertouren bieten und besonders reizvoll sind. Was gilt es, beim Wandern im Winter zu beachten? Katja Hilt von der Naheland Touristik informiert über geeignete Touren und gibt praktische Tipps für Winterwanderer.

Wandern in Deutschland: Im Winter Nahe, Hunsrück und Soonwald erkunden

„Der Naturpark Soonwald-Nahe, der Nationalpark Hunsrück-Hochwald oder die Seitentäler der Nahe entfalten im Winter einen ganz eigenen Zauber. Sind die Baumwipfel und Waldwege mit Schnee bedeckt, ist eine Wanderung ein echter Wintertraum, der mit der richtigen Ausrüstung den Zugang zu einem ganz anderen Landschaftserlebnis eröffnet. Wald, Felsen und Bäche entfalten im Winter, besonders wenn Schnee liegt, eine einzigartige Faszination. Dank der guten Ausschilderung der Traumschleifen und Vitaltouren an der Nahe ist die Orientierung auch bei verschneiten Wegen in der Regel kein Problem. Mein persönliches Highlight: Ein Ausflug zum Silbersee auf dem Lemberg. Eingebettet in eine Felsformation lässt sich erahnen, warum der See diesen Namen trägt. Die geschlossene Eisdecke glitzert in der Wintersonne silbern“, schwärmt Katja Hilt. Der zugehörige Wanderweg „Geheimnisvoller Lemberg“ hat im Jahr 2021 den dritten Platz im Wettbewerb um den schönsten Wanderweg in Deutschland gewonnen.

Im Winter in Deutschland wandern? An der Nahe sogar mit Rentieren

Wanderern, die sich im Winter auf den Wanderwegen tummeln, empfiehlt Katja Hilt unbedingt wetterangepasste Kleidung. Besonders auf den Höhen kann ein frischer Wind für gefühlt kältere Temperaturen sorgen. Von allzu steilen Touren mit anspruchsvollem Höhenprofil rät Katja Hilt besonders unerfahrenen Wanderern ab. Feste, wasserdichte Schuhe und ein Smartphone oder GPS-Tracker zur Orientierung im Schnee, wenn die Wege nicht mehr erkennbar sind, sind ebenfalls wichtig. „Wie wäre es außerdem mit einem Besuch bei den Rentieren in Niederhausen? Eine Rentierwanderung ist mit und ohne Schnee ein echtes Erlebnis“, verrät Katja Hilt.

Dort wo der legendäre Nahewein und die funkelten Edelsteine herkommen, kann man auch wunderbar Urlaub machen und, vor allem, Wandern gehen. Zwischen Bingen und Nohfelden erstrecken sich zahlreiche Premium-Wanderwege die Kultur und Natur auf eine einzigartige Weise miteinander verbinden. Die sogenannten Vitaltouren bieten für sportliche Wanderer und Outdoor-Aktivisten zahlreiche Möglichkeiten.

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