Vorteile der betrieblichen Altersversorgung erkannt und genutzt

Standard Life: Maklerbeitrag bAV (Stand: 01.04.2009)
„Wenn Mitarbeiter Vorteile der betrieblichen Altersversorgung erkannt haben, steigt auch ihr Interesse“

Wer in diesen Tagen seinen Rentenbescheid bekommen hat, kennt den Hinweis: „Eine zusätzliche Absicherung für das Alter wird wichtiger (,Versorgungslücke‘)“, heißt es dort. Selbst die Deutsche Rentenversicherung weist also darauf hin, dass es ohne Alternativen zur gesetzlichen Rente nicht mehr geht. Eine ist die betriebliche Altersversorgung (bAV), auf die Arbeitnehmer sogar einen gesetzlichen Anspruch in Form der Entgeltumwandlung haben. Doch kürzlich sorgte eine Studie für Unruhe, nach der das Interesse an der bAV gerade in kleinen und mittleren Unternehmen gering sei. Wir sprachen darüber mit Frau Andrea Gabler, Maklerin in Blaichach.

Frau Gabler, was besagt die Studie?

Andrea Gabler: Die Studie des Personalmagazins und des britischen Lebensversicherers Standard Life sagt im Kern, dass die betriebliche Altersversorgung vor allem bei kleinen und mittelgroßen Firmen einen schweren Stand hat. Drei Viertel der bAV-Verantwortlichen in diesen Unternehmen sehen nur geringe Chancen, ihren bAV-Anteil auszubauen. Der Grund dafür soll das geringe Interesse der Mitarbeiter an der Altersversorgung sein.

Deckt sich das mit Ihren Erfahrungen?

Man muss zwischen Konzernen, in denen die bAV oft schon breit vertreten ist, und kleinen Firmen unterscheiden. Dort, in Betrieben mit weniger als 100 Mitarbeitern, ist die Altersversorgung meist Chef-Sache und genießt nicht dieselbe Priorität wie in Unternehmen mit mehr als 500 Angestellten. Von einem grundsätzlichen Desinteresse der Arbeitnehmer will ich deshalb auch nicht sprechen. Ich sehe vielmehr die bAV-Verantwortlichen in den Betrieben und die Anbieter gefordert, mehr über die bAV aufzuklären. Denn wenn die Mitarbeiter erst einmal die Vorteile der bAV erkannt haben, steigt in der Regel auch ihr Interesse.

Welche Vorteile meinen Sie?

Generell ist die bAV die einzig steuerlich geförderte Form der Altersvorsorge, von der Arbeitnehmer und Arbeitgeber profitieren. Die spezifischen Vorteile können je nach Durchführungsweg verschieden sein.

Nennen Sie uns bitte ein Beispiel.

Insgesamt gibt es fünf so genannte Durchführungswege in der bAV. Der bei der Entgeltumwandlung am häufigsten vertretene ist die Direktversicherung: Sie entspricht einer normalen Lebensversicherung, die ein Arbeitgeber zugunsten seines Arbeitnehmers abschließt. 73 Prozent der Betriebe, in denen eine bAV existiert, bieten eine solche Direktversicherung an, hat die Studie ergeben. Dafür gibt es im Wesentlichen vier Gründe: Erstens kann der Arbeitnehmer bis zu 2.592 Euro jährlich (ggf. sogar zuzüglich weiterer 1.800 Euro p.a.) aus seinem Bruttoeinkommen steuerfrei in eine solche Altersvorsorge umwandeln. Zweitens fallen auf den Beitrag in Höhe von maximal 2.592 Euro keine Sozialabgaben an. Drittens ist die Direktversicherung Hartz-IV-sicher und bleibt auch bei einer Insolvenz des Arbeitgebers erhalten. Und viertens kann der Arbeitnehmer seinen Vertrag beim Jobwechsel mitnehmen.

Und was hat der Arbeitgeber davon?

77 Prozent der Arbeitgeber haben laut der Studie ein Interesse an der Vorsorge ihrer Mitarbeiter. Außerdem können sie mit einer bAV ihre Mitarbeiter zusätzlich motivieren. Schließlich macht eine Direktversicherung relativ wenig Aufwand, hilft Lohnnebenkosten zu senken und spart effektiv Steuern.

Steuern sparen ist ja schon immer ein wichtiges Motiv gewesen …

Ja, aber es darf nicht der einzige Grund sein, warum man eine bAV abschließt. Bei einer langfristig ausgerichteten Altersvorsorgeplanung sollten Sicherheit, Flexibilität und Renditechancen in die Entscheidung mit einbezogen werden.

Stichwort „Rendite“: Es gibt viele Versicherer, die einen festen Zinssatz garantieren.

Stimmt, das gilt vor allem für die klassischen, deutschen Versicherungsprodukte mit ihrem Garantiezins von derzeit 2,25 Prozent. Was die wenigsten Versicherungsnehmer wissen: Solche Garantien müssen erst durch entsprechende Finanzprodukte eingekauft werden. Damit wird die Versicherungsgarantie für den Kunden starr und teuer, und das geht auf Kosten des Ergebnisses. Besser ist es, wenn der Versicherer durch größere Investmentfreiheit und höheren Aktienanteil die Chance hat, mehr Rendite für seine Kunden einzufahren. So machen es beispielsweise britische Versicherer wie Standard Life.

Sagten Sie „Aktien“? Bei der aktuellen Finanzkrise wendet sich doch jeder Anleger schaudernd ab, wenn er das Wort hört.

Es gibt genügend Untersuchungen, die belegen, dass die Aktie über einen längeren Zeitraum ertragreicher ist als beispielsweise festverzinsliche Wertpapiere – oder gar das Sparbuch. Wir reden hier ja auch nicht von Geld, das man übermorgen auf dem Konto braucht, sondern von einem Vermögen, das den sorgenfreien Ruhestand im Alter gewährleisten und erst in Jahrzehnten bereit stehen soll. Für solche Vorsorgezwecke kann eine Direktversicherung über die bAV genau das richtige Instrument sein.

Frau Gabler, wir bedanken uns für das Gespräch.
Kontakt http://www.lady-portfolio.de/ Andrea Gabler, Bankkauffrau 87544 Blaichach im Allgäu Telefon 08321-7889475 Email a.gabler@lady-portfolio.de

Die Studie „bAV im Mittelstand“ können Sie kostenlos hier anfordern:
http://www.standardlife.de/…

Links
www.makleradresse.de
www.standardlife.de
www.personalmagazin.de

Quelle (lifePR)

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