Vorsicht bei Remote-Backup im Ausland: Daten nur verschlüsselt übertragen und speichern

Datensicherungsexperte Ceriel Jacobs von CrashPlan.nl rät, Provider genau unter die Lupe zu nehmen

Daten-Backup bei ausländischen Providern kann teuer werden: Für die Verfügbarkeit der Daten und ihren Schutz vor Verlust und Missbrauch ist der Inhaber zuständig. Innerhalb der EU gelten die gleichen Bestimmungen wie im Inland. In Zweifelsfällen hilft die Europäische Kommission.

„Aus Datenschutzgründen muss nicht nur die Speicherung, sondern auch der Transport der Daten gesichert werden“, erklärt Ceriel Jacobs, Geschäftsführer von CrashPlan.nl. „Bei einem Backup im Ausland ist das Transportmedium in der Regel das Internet: Daher muss die Verbindung per VPN oder wenigstens per SSL-Verschlüsselung geschützt sein.“ Nur wenn ein angemessenes Datenschutzniveau bestehe, dürften die Backup-Daten im Ausland gespeichert werden.

„Der Dateninhaber ist für die Sicherheit der Daten verantwortlich“, sagt Jacobs. „Dabei gelten für Mitgliedsstaaten der EU dieselben Bestimmungen wie für die Übermittlung im Inland.“ Jacobs empfiehlt daher, einen Backup-Provider auszuwählen, der Datenverschlüsselung anbieten kann. Außerdem sollte er Sicherheitsprozesse vorweisen können, die Eindringversuche verhindern, und seine Klienten bei einem möglichen Datendiebstahl unverzüglich informieren.

Ein weiteres Kriterium ist die Verfügbarkeit der Backups: Bei einer Datenspeicherung im Ausland könnten Ausfälle des Internets und die des Servers kumulieren und so die Verfügbarkeit des eigenen Systems drastisch verringern.

„Im Zweifelsfall hilft die Europäische Kommission festzustellen, ob ein angemessenes Datenschutzniveau vorliegt“, so Jacobs. „Vor allem bei einem Remote-Backup in Nicht-EU-Länder würde ich dringend dazu raten, dort nachzufragen.“ Schließlich unterliege die Datenverarbeitung den Datenschutzgesetzen des jeweiligen Fremdlandes – und dieses könne seine eigenen Vorstellungen haben. Zum Beispiel rangiere in manchen Ländern die Sicherheit des Staates vor dem Schutz personenbezogener Daten. „Ich würde sensible Daten zum Beispiel nicht unbedingt in den USA ablegen.“

Informationen der Europäischen Kommission zum Schutz persönlicher Daten in Drittstaaten:
www.ec.europa.eu/justice_home/fsj/privacy/thridcountries/index_de.htm
www.ec.europa.eu/justice_home/fsj/privacy/index_de.htm
Für kommerzielle Nutzer stellt CrashPlan.nl eine online-Backup-Lösung mit hohen Übertragungsgeschwindigkeiten zum günstigen Tarif bereit. Seit August 2009 bietet der niederländische Anbieter auf der Website www.crashplan-pro.de diese Dienste auch in Deutschland an. Für nur EUR 0,89 pro Gigabyte Datenspeicher jährlich sichern Kleine und Mittlere Unternehmen (KMUs) ihre Daten im Rechenzentrum ihrer Wahl. Die genutzte Bandbreite kann so limitiert werden, dass die Sicherung der Daten die Leistung der Computer nicht beeinträchtigt. www.crashplan-pro.de

CrashPlan-PRO wurde aus der online-Backup-Software des amerikanischen Herstellers CrashPlan entwickelt. Diese vollautomatische Backup-Lösung sichert Daten über das Internet auf den Computer einer vertrauenswürdigen Person (Friendto-Friend-Datensicherung) und ist für private Anwendungen kostenlos.
CrashPlan.nl
Ceriel Jacobs
Koornmarkt 42
NL-2611 EH Delft
+31 (15) 7112149

www.crashplan-pro.de

Pressekontakt:
faltmann PR – Öffentlichkeitsarbeit für IT-Unternehmen
Sabine Faltmann
Marshallstraße 23
52066
Aachen
crashplan@faltmann-pr.de
+49 (241) 5707-357
http://www.faltmann-pr.de

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