Verlegung bedarf medizinischer Gründe

Bei einer Herzoperation sind (Fremd-)Blutkonserven manchmal unerlässlich. Problematisch wird es, wenn der Patient die Annahme derer verweigert. So vor einiger Zeit geschehen im Klinikum Augsburg. Ein Angehöriger der Glaubensgemeinschaft Zeugen Jehovas wollte einer möglichen Fremdblutinfusion bei seiner anstehenden OP nicht zustimmen, worauf sich das „Krankenhaus-Verbindungskomitee“ der religiösen Organisation einschaltete und in einem anderen Krankenhaus die Zusicherung erhielt, dass die OP auch ohne Fremdbluttransfusion möglich sei. Flugs wurde der Notfallpatient per Hubschrauber für knapp 5.000 Euro in die andere Klinik transportiert und sofort operiert. Dass seine Krankenkasse anschließend, die Begleichung der Transportkosten ablehnte, erklären ARAG Experten wie folgt: Die notwendige Operation hätte durchaus im Ursprungskrankenhaus durchgeführt werden können. Dass dies nicht geschah, lag allein an der religiösen Anschauung des Patienten. Daher war die Verlegung aus medizinischer Sicht nicht notwendig (BSG, Az.: KR 11/07 R).

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Quelle (lifePR)

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