• 30. Januar 2023 16:36

Telekom demonstriert 4G-Mobilfunk auf der IFA

Sep 3, 2010

– Showcase zeigt Leistungsstärke und Vorteile der 4G-Technik für die Gigabit-Gesellschaft von morgen
– Mobiles Internet in neuer Dimension und effiziente Breitbandversorgung weißer Flecken
– Webseite zur Vormerkung für das Angebot „Call and Surf Comfort via Funk“ gestartet

Auf der IFA 2010 zeigt die Telekom neueste Mobilfunktechnik in Aktion: Die Standbesucher können in einem Showcase die 4G-Technik selbst ausprobieren und die Vorteile kennenlernen. So können Gäste der Telekom mobile Videokonferenzen in HD-Qualität und rasante Down- und Uploads hoch aufgelöster Filme und Fotos miterleben. An einem riesigen Multitouch-Pult lassen sich die gewünschten 4G-Test-Anwendungen auswählen und steuern. Die Telekom demonstriert die Mobilfunktechnik für das Vernetzte Leben in der Gigabit-Gesellschaft außerdem im Rahmen einer Live-Videoschaltung zwischen dem IFA-Stand und einem fahrenden Auto in Bonn. Bei der Realisierung des Showcase unterstützen die Technologiepartner Huawei und Samsung die Telekom. Huawei ist an der Einrichtung der Netzinfrastruktur beteiligt, Samsung stellt USB-Sticks bereit.

Parallel dazu zeigt Deutschlands führender Telekommunikationsanbieter auf der IFA das neue Produkt „Call and Surf Comfort via Funk“ für die Breitbandversorgung bislang nicht abgedeckter Regionen. Dabei kommt ein für solche stationären Anwendungen neu entwickelter Router zum Einsatz.

Kunden und Interessenten bietet die Telekom ab sofort die Möglichkeit, sich online für die neue Technik und das entsprechende Angebot „Call and Surf Comfort via Funk“ vormerken zu lassen. Nach der Registrierung unter www.telekom.de/4g erhalten sie Informationen über die Technologie, deren Möglichkeiten und die weiteren Planungen. Das Informationsangebot auf dieser Webseite wird in den nächsten Wochen kontinuierlich erweitert, die Seite dient damit auch als umfassendes Info-Portal rund um das Thema 4G.

Mit der 4G-Technik macht die Telekom einen Quantensprung bei der Breitband-Versorgung: Sie schließt damit noch offene Versorgungslücken in ländlichen Gebieten und ermöglicht die mobile Datenübertragung in Geschwindigkeiten, wie sie DSL im Festnetz bietet. In Sachen 4G agiert die Telekom konsequent als Innovationstreiber: Bereits Ende August 2010 hat sie die erste 4G-Basisstation in Kyritz (Brandenburg) in Betrieb genommen.

4G steht für die innovative LTE-Technik (LTE, Long Term Evolution). Bei einer Frequenzauktion der Bundesnetzagentur hatte die Telekom im Mai 2010 Frequenzblöcke aus der sogenannten Digitale Dividende in den Bereichen 800 MHz sowie 1,8 GHz und 2,6 GHz ersteigert und sich damit die Grundlage für den LTE-Rollout geschaffen. Dabei ist mit LTE auf Basis von 800 MHz eine effiziente Breitbandversorgung ländlicher Räume mit vergleichsweise wenigen Mobilfunk-Basisstationen möglich. Daneben ergänzt LTE auf Basis der höheren Frequenzen optimal UMTS/HSPA, den Mobilfunkstandard der dritten Generation (3G), und wird die maximal erreichbaren Bandbreiten netzweit nochmals wesentlich erhöhen.

Insgesamt will die Telekom bis zum Jahresende 2010 in Deutschland mehr als 1 000 Orte ohne Breitband-Anbindung, die „weißen Flecken“, für den Zugriff auf das schnelle Internet erschließen. Hiervon werden etwa 500 Orte mit 4G versorgt, die weiteren mit anderen Funk- oder Festnetztechnologien wie UMTS oder DSL. Im Festnetzbereich erfolgt die Versorgung überwiegend in enger Kooperation mit den Kommunen. Auch in den folgenden Jahren wird die Telekom den Netzausbau zur Abdeckung unzureichend versorgter Gebiete systematisch fortsetzen und bereits 2011 weitere 1 000 weiße Flecken mit 4G erschließen.

Quelle pressrelations.de

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