Sicherheitsrisiko: Jeder vierte deutsche Arbeitnehmer nutzt Internettauschbörsen mit seinem Bürocomputer

Während immer mehr Firmen ihre Netzwerke gegen Virenangriffe über E-Mail-Programme und den Internet-Browser schützen, gefährdet eine neue Sicherheitslücke die Computer der Unternehmen. Gemäß einer aktuellen Websense-Umfrage haben 78% aller deutschen Unternehmen bisher keine Maßnahmen ergriffen, um ihre Computer gegen die Risiken von Peer-to-Peer (P2P) Netzwerken zu schützen. Darin liegt eine große Gefahr, denn jeder vierte Arbeitnehmer kann sich ein Arbeitsleben ohne die Nutzung von P2P-Angeboten gar nicht mehr vorstellen.

In P2P-Netzwerken ermöglichen Internetnutzer es anderen, auf ihre Festplatte oder ihren Drucker zuzugreifen, ohne dass die Verbindung über einen zentralen Internetserver läuft. Viele Arbeitnehmer tauschen auf diesem Weg Musik- und Filmdateien, teilweise unter Verstoß gegen das Urheberrecht. Doch nicht nur die neusten Songs und Filme finden auf diese Weise Zugang zum Firmen-Netzwerk. Da die Kommunikation nicht über die üblichen Kommunikationsprotokolle erfolgt, können die meisten Standard-Sicherheitslösungen den P2P-Datenverkehr nicht kontrollieren und erlauben Datendieben so fast unbegrenzten Zugang zu sensiblen Firmendaten.

Gerade unerfahrene P2P-Anwender machen Fremden über das Internet unbeabsichtigt geheime Firmendaten zugänglich. Schneller als man glaubt gelangen diese über das weltweite Datennetz in die Hände der Konkurrenz oder werden von Erpressern verwendet. Auf der anderen Seite sind viele der in den Tauschbörsen angebotenen Dateien mit gefährlichen Viren und Trojanern verseucht. Öffnet man die Dateien aus Neugier, installiert sich die Schadsoftware unbemerkt und befällt das ganze Netzwerk.

„Tauschbörsen und Datensicherheit vertragen sich nicht“, ist Magnus Kalkuhl vom Sicherheitsanbieter Kaspersky Lab überzeugt und rät, die Nutzung von Tauschbörsen an Firmencomputern vollständig zu unterbinden. Hintergründe zum Thema stellt das auf Sicherheitsfragen spezialisierte Online-Magazin Sicherheit-Heute in seiner aktuellen Ausgabe vor. Informationen: http://www.sicherheit-heute.de/

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Quelle (openPR)

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