Schutz vor ungebetenen Gästen

Tür oder Fenster wurden gewaltsam geöffnet, die Wohnung ist durchwühlt, Wertgegenstände fehlen – ein Einbruch hat stattgefunden. Diesen Schock erleben in Deutschland jährlich rund 110.000 Haushalte und etwa 90.000 Gewerbebetriebe, die Zahl der polizeilich nicht erfassten Einbrüche wird auf noch einmal weit über 100.000 geschätzt. Statistisch wird ungefähr alle drei bis vier Minuten eingebrochen. Allerdings ist man den brutalen Langfingern keineswegs wehrlos ausgeliefert. Die Victoria Versicherung informiert über wirksame Schutzmaßnahmen.

Wenn Fremde sich mit Gewalt Zugriff zum eigenen Lebensraum verschaffen, ist dies stets eine zutiefst beunruhigende Erfahrung, die den meisten Betroffenen noch lange nachhängt. Hinzu kommt der materielle Schaden durch den Verlust von Geld und Wertsachen, zerstörtem oder beschädigtem Mobiliar – rund 240 Millionen Euro werden pro Jahr erfasst, die tatsächliche Summe dürfte noch um einiges höher liegen. Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Die Zahl der gescheiterten Einbrüche nimmt stetig zu, Schutzmaßnahmen sind somit tatsächlich wirksam. Dabei muss es nicht unbedingt die teure Alarmanlage sein. Denn nach Untersuchungen der Polizei wird die Mehrzahl der Einbrüche nicht von Profis mit Spezialwerkzeug verübt. Zumeist sind es Gelegenheitstäter, die mit Schraubenziehern schlecht gesicherte Türen oder Fenster aufbrechen. Eine gezielte Sicherung in diesem Bereich stellt daher die wichtigste und gleichzeitig erfolgreichste Vorbeugung dar.

Bei Neu- oder Umbau lohnt sich daher in jedem Fall die Investition in Einbruch hemmende Türen und Fenster, hier sollte man allerdings nur genormte und geprüfte Modelle wählen. Wirksame mechanische Einbruchsicherungen lassen sich auch nachrüsten: So empfehlen die Sicherheitsexperten der Victoria Versicherung beispielsweise Schlösser mit besonders geschütztem Profilzylinder – im Idealfall versehen mit einem Schutzbeschlag mit zusätzlicher Zylinderabdeckung. Im Mauerwerk verankerte oder verlängerte Schließbleche können das Aufstemmen der Tür deutlich erschweren. Hintergreifhaken schützen gegen das Aufhebeln im Bandbereich. Eine Verstärkung schwacher Türblätter sowie das Anbringen eines Querriegelschlosses bieten ebenfalls eine gute Sicherung gegen Einbruch. Wer zusätzlich ein Schloss mit Sperrbügel und einen Weitwinkelspion an der Eingangstür montiert, kann verhindern, dass sich ungebetene Gäste gewaltsam Zutritt verschaffen.

Fenster und Fenstertüren können nachträglich und mit überschaubarem Aufwand durch Aufbruchsperren gesichert werden – abschließbare Fenstergriffe allein bringen wenig, da Fenster häufig ausgehebelt werden. Jalousien halten Einbrecher nur dann ab, wenn sie gegen Hochschieben gesichert sind. Eine gute Alternative für Fenstertüren sind Rollgitter oder Gittertüren. Wo im Einzelfall Schwachstellen liegen und wie sie zu beseitigen sind, erfährt man bei den entsprechenden polizeilichen Beratungsstellen oder im Fachbetrieb.

Doch die Sicherheitstechnik allein nützt wenig, wenn die Bewohner unvorsichtig handeln. Die Fachleute der Victoria Versicherung verweisen hier noch einmal auf die wichtigsten Verhaltensregeln: Auch, wenn man nur kurz das Haus verlässt, sollten alle Zutrittsmöglichkeiten sicher verschlossen sein – gerade auch Terrassen- oder Garagentüren, Fenster in oberen Stockwerken oder Kellerluken werden gerne als Einstieg genutzt. Wichtig zu wissen: Ein gekipptes Fenster ist für den Kriminellen ein offenes Fenster. Schlüssel gehören nicht unter die Fußmatte oder in den Pflanzkübel, gehen sie verloren, müssen die entsprechenden Schlösser ausgetauscht werden. Alltägliche Wertgegenstände, wie EC- oder Kreditkarte, Autoschlüssel etc. sollte man beim Verlassen des Hauses mitnehmen. Sammlungen, wertvoller Schmuck oder andere selten benötigte „Schätze“ sind am besten im Bankschließfach aufgehoben. Für alle anderen Wertsachen empfiehlt sich die Unterbringung in einem Tresor o. ä.. Wer zudem sicherstellt, dass man in der Nachbarschaft gegenseitig auf besondere Vorkommnisse achtet, hat bereits die wichtigsten Vorkehrungen zum Schutz vor einem Einbruch getroffen.

Ansprechpartner:

Herr Dr. Stephan Kronberg
ERGO Versicherungsgruppe AG
Telefon: +49 (211) 4937-3003
Fax: +49 (211) 4937-3113
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Quelle (lifePR)

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