REWE übernimmt 39 sky-Märkte in Südwest-Deutschland von der coop Kiel

Akquisition stärkt Position beider Unternehmen

Mit der Übernahme von 39 sky-Märkten der coop Kiel stärkt die REWE Group ihre Position im Südwesten Deutschlands. Die coop eG wird sich als eine der größten Lebensmittelanbieterinnen in Schleswig-Holstein mit rund 10.000 Beschäftigten stärker und moderner in der norddeutschen Region aufstellen. Darum wird sie sich kurzfristig von ihren sky-Verbrauchermärkten in Südwest-Deutschland trennen. Die durchschnittlich 1.100 Quadratmeter großen Filialen passen von Fläche und Lage optimal in das Standortnetz der REWE-Märkte in Süddeutschland. Im vergangenen Jahr erzielten die sky-Märkte mit rund 1.140 Mitarbeitern einen Umsatz von über 150 Millionen Euro. Im Übernahmepaket mit enthalten sind das 45.000 Quadratmeter große Lager sowie die Ulmer Zentrale mit 119 Beschäftigten. Sämtliche Mitarbeiter werden übernommen. Einen entsprechenden Vertrag haben die Vorstände von coop und REWE in Köln geschlossen. Die Übernahme steht unter Vorbehalt der Kartellbehörde. Über die Höhe der Kaufsumme haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.

„Mit der Akquisition bauen wir die sehr gute Position von REWE im Südwesten Deutschlands weiter aus. Wir werden die Märkte zeitnah in unser Vertriebsnetz integrieren und auf REWE umstellen“, so Lionel Souque, der bei der REWE Group den Bereich Vollsortiment national verantwortet. „Die Standorte haben einen exzellenten Ruf bei den Kunden. Auf dieser soliden Basis können wir nun systematisch aufbauen. REWE wird mit innovativen Konzepten, wie der soeben vorgestellten Premium Eigenmarke „Feine Welt“, regionalen Produkten und kundenfreundlichen Servicekonzepten die erfolgreiche Entwicklung in Deutschland kontinuierlich fortsetzen“, so Souque anlässlich der gestrigen (30.09.2009) Vertragsunterzeichnung in Köln.

„Obwohl sich die sky-Märkte in Süddeutschland im vergangenen Jahr überaus erfolgreich entwickelt haben, macht der Verkauf des Netzes im Süden der Republik Sinn und ist folgerichtig“, sagt coop-Vorstandssprecher Gerd Müller.

Durch den Verkauf des Ulmer Vertriebsgebietes an die REWE Group werde die coop ihre Eigenkapitalbasis deutlich stärken. „Es ist wichtig, dass wir in der Finanz- und Wirtschaftskrise unser Unternehmen entschulden, damit es finanziell gestärkt und damit für den Wettbewerb fit gemacht werden kann“, sagt Gerd Müller.

Lionel Souque betont, dass die REWE auch in Zukunft Opportunitäten zu Akquisitionen prüfen und immer dann nutzen werde, wenn es kaufmännisch sinnvoll sei und die neuen Märkte das bestehende Vertriebsnetz optimal ergänzen würden. Beides sei bei den sky-Märkten idealerweise der Fall.

Die coop eG ist mit einem Umsatz von annähernd 1,4 Milliarden Euro, 10.200 Mitarbeitern sowie mehr als 250 Märkten Deutschlands größte Konsumgenossenschaft im Lebensmittel-Einzelhandel.

Quelle (lifePR)

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