Qualitäts-Kamille made in Germany

Kräuteranbau in Deutschland Duftende Kräutertees schmecken gut und sind gesund – kein Wunder, dass sie voll im Trend liegen. Nach Pfefferminze ist die Kamille (Martricaria chamomilla) das beliebteste Produkt der Deutschen. Geschätzt wird der Tee aus der schönen Pflanze mit den gelb-weißen Blüten nicht nur wegen seines milden, blumigen Aromas, sondern auch wegen der vielfältig bekömmlichen Wirkung.

Kamille statt Pille Als Multi-Talent ist die Kamille in unterschiedlichsten Produkten wie Salben, Extrakten, Badezusätzen, Ölen und Tees zu finden. So hat sich Kamillentee als bewährte Hilfe zum Beispiel bei Beschwerden im Magen-Darm-Trakt, bei Entzündungen des Zahnfleisches oder der oberen Atemwege einen Namen gemacht. Als blumig mildes Getränk genossen erfreut sich die Kamille darüber hinaus bei Groß und Klein sehr großer Beliebtheit. Der hiesige Bedarf ist entsprechend groß. Allein an Kamillentee werden in der Bundesrepublik jährlich rund 4.500 Tonnen getrunken.

Heimisch mit Wohltu-Plus Die Kamille für unseren Tee kommt traditionell hauptsächlich aus Süd- und Osteuropa, Ägypten sowie Argentinien. Die stetig steigenden Qualitätsanforderungen und Absatzzahlen machten die Suche nach Alternativen nötig. Hersteller von Kamille-Produkten fanden sie im heimischen Anbau. Extra-Züchtungen wie die Sorten „Bodegold“ oder „Manzana“, die sich durch einen hohen Anteil an ätherischen Ölen auszeichnen, sichern deutschen Bauern gute Erträge.

In Deutschland werden mittlerweile fast 1.000 Hektar Kamille angebaut. Die meisten der duftenden Felder finden sich in Thüringen, Hessen und Bayern.

Anspruchsvolles Sonnenkind Die Vermehrung der Kamillepflanze erfolgt über Aussaat. Die beste Zeit für die Ernte ist je nach Region der Juni und Juli – jeweils wenige Tage nach dem Aufblühen einer Pflanze. Zu diesem Zeitpunkt sind die Blüten besonders reich an ätherischen Ölen. Die Ernte erfolgt dann maschinell nur bei trockenen Witterungsbedingungen, d.h. weder bei Regen, Morgentau und Nebel und aus diesem Grund bei der Kamille nicht frühmorgens vor 9.00 Uhr.

Direkt danach erfolgt die schonende Trocknung bei 35-45°C, mit der bei Kamille nicht später als zwei Stunden nach der Ernte begonnen werden sollte. Bei guter Luftzirkulation dauert sie ca. 24 Stunden, wobei die Schütthöhe – insbesondere bei der Flächentrocknung – gering sein sollte, um eine rasche und gleichmäßige Trocknung zu gewährleisten. Um das Aroma und die ätherischen Öle optimal zu erhalten, folgt nun rasch die Weiterverarbeitung und Verpackung.

Famos – ob klein oder groß Kamille kann als Tee entweder lose oder in Teebeuteln gekauft werden. Der einzige Unterschied liegt in der Schnittgröße der Kamilleköpfchen. Die Schnittgröße hat allerdings Auswirkungen: Der feine Teebeutel-Schnitt hat eine größere Oberfläche. Deshalb gehen die Wirkstoffe beim Aufbrühen schneller ins Wasser über. Während beim Teebeutel das Ziehen in der Tasse zwei Minuten dauert, braucht loser Tee etwa fünf bis zehn Minuten. Aber egal, für welche Variante man sich entscheidet: Kamillentee aus deutschem Anbau ist auf jeden Fall ein wohltuender, mild-aromatischer Genuss.

Ansprechpartner:

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p class=“contactperson“ style=“margin: 5px 0px 20px“>WKF Wirtschaftsvereinigung Kräuter- und Früchtetee e.V.
E-Mail: info@wkf.de
Telefon: +49 (4023) 6016-19
Fax: +49 (4023) 60161011-40
Zuständigkeitsbereich: Kontakt

Quelle (lifePR)

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