Neue deutsche GT3-Serie zu Gast im belgischen Zolder

Das ADAC GT Masters startet in die zweite Halbzeit. Die neue deutsche Serie trägt an diesem Wochenende (24.-26. August) den vierten Lauf in Zolder /Belgien aus und absolviert damit seinen einzigen Auslandsstart in diesem Jahr. Die beiden Rennen finden in einem hochkarätigen Umfeld statt. Das ADAC GT Masters ist zu Gast beim „Belgian ChampCar Grand Prix“. Dort gibt es gleich drei Premieren: Zum ersten Mal tritt ein Damenteam an. Alexandra van der Velde und Stephanie Boden aus Belgien starten mit einem Dodge Viper Competition Coupe. Des Weiteren sind erstmals die Marken Aston Martin (mit einem DBRS 9) sowie Ascari (mit zwei KZR1) mit von der Partie. Insgesamt haben 20 Teams gemeldet.

„Stephanie und ich sind sehr gespannt auf das ADAC GT Masters. Wir haben gehört, dass es dort sehr eng zu geht und dort viele unterschiedliche Marken und bekannte Fahrer antreten“ freut sich Alexandra van der Velde, die zuletzt beim Belcar-Rennen in Spa–Francorchamps alle Männer hinter sich ließ und   den ersten Startplatz eroberte. In Zolder ist wieder GT-Weltmeister Christophe Bouchut (Frankreich) mit einem Lamborghini Gallardo GT 3 dabei und erstmals auch der ehemalige Formel-1-Pilot Jan Lammers (NL) auf dem selben Fabrikat.

Fehlen wird dagegen Gianni Morbidelli. Der Italiener führt zusammen mit dem deutschen Talent Christopher Haase (Kirchleus) mit 45 Punkten im Lamborghini des Teams Reiter Engineering vor seinen Team-Kollegen Peter Kox/Albert von Thurn und Taxis (32 Punkte) und den Marken-Kollegen Wolfgang Kaufmann/Alexander van der Lof (31 Punkte) vom Argo Racing-Team die Tabelle an. Der Formel-1-Fahrer hat eine andere Verpflichtung und wird durch Jos Menten (NL) ersetzt. Haase, der schwer erkältet nach Zolder reiste, ist optimistisch: „Der Jos ist ein sehr schneller Mann, das hat er schon bewiesen.“ Der 19-jährige Oberfranke könnte am Sonntag als alleiniger Tabellenführer Zolder verlassen. 2006 fuhr Haase noch im Dacia-Logan-Cup des ADAC und belegte im Gesamtklassement Platz drei. Den Sprung von diesem 90-PS-Wagen in einen über 500 PS starken Lamborghini Gallardo des ADAC GT Masters schaffte er problemlos.

Maßgebend für das ADAC GT Masters sind die Regeln der FIA GT 3-Serie. An den Rennwochenenden findet ein Lauf am Samstag, einer am Sonntag statt. Die Renndistanz beträgt eine Stunde, wobei sich zwei Fahrer ein Cockpit teilen. Michelin wurde als exklusiver Reifenlieferant verpflichtet, Mineralölkonzern Shell versorgt alle Teilnehmer mit Benzin. Insgesamt stehen sechs Rennen auf dem Programm. Nach dem Gastspiel in Zolder (Belgien) folgt das Rennen auf dem Sachsenring (15./16. September). Das Finale findet am 13./14. Oktober zusammen mit der DTM in Hockenheim statt.

Quelle (ADAC)

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