Nachhaltig Energiekosten sparen – trotz geplanter Gaspreissenkungen

Viele Energieversorger haben in diesem Jahr bereits zum ersten oder zweiten Mal die Erdgaspreise für Privatkunden gesenkt. Und noch im Juli kündigte ein Sprecher der Eon-Vertriebsgesellschaft an, die Gaspreise würden in Ostwestfalen zum 1.Oktober 2009 um 10-15 Prozent gesenkt.

Eigentlich ein Grund zur Freude, dennoch sollte man sich von diesen Zahlen nicht täuschen lassen, denn laut Prognosen werden die Energiepreise in den nächsten Jahren im Mittel um jährlich 3% steigen.

„Da ein heute gebautes Haus in der Regel 50 Jahre und mehr genutzt wird, sollten sich Bauherren daher nicht an der aktuellen Energiepreisgestaltung, sondern an langfristigen Trends orientieren.“ so der Architekt Ingo Gößling aus Paderborn.

Doch wie kann man nachhaltig Energiekosten einsparen?
Durch einen guten Wärmeschutz in Verbindung mit einer winddichten und wärmebrückenfreien Konstruktion, sowie einer guten Wärmeschutzverglasung. Die Haustechnik betreffend hat der Bauherr die Möglichkeit, eine hocheffiziente Heizung einzubauen, einhergehend mit einer kontrollierten Be- und Entlüftung und Solarmodulen zur Warmwasserbereitung.

Bauherren sollten daher schon heute zumindest auf den KfW-Effizienzhaus-70-Standard setzen (vergleichbar mit ehemals KFW 60).
Ein Gebäude dieser Art hat durch verbesserte Dämmung einen Energiebedarf, der noch geringer ist, als es die EnEV (Energieeinsparverordnung) vorschreibt. Diese besondere Energiespar-Maßnahme honoriert der Staat wiederum mit besonders günstigen KfW-Fördermitteln durch das staatliche Kreditinstitut KfW-Bank.
Somit muss ein KFW Energiesparhaus gar nicht teurer sein, da sich die ggf. höheren Baukosten durch den niedrigen Energieverbrauch auf Dauer amortisieren.

Darüber hinaus profitieren die Bewohner von Niedrigenergiehäusern von einem angenehmeren Raumklima bedingt durch das gleichmäßigere Wärmestrahlungsklima und die kontrollierte Frischluftzufuhr. Zudem ist ein Energiesparhaus auch ökologisch sinnvoll, denn geringerer Energieverbrauch bedeutet auch geringeren CO2-Ausstoß und Schonung der fossilen Brennstoffe.

Auch bei Altbausanierungen können natürlich die Standards von Niedrigenergiehäusern erreicht werden. „Und es gibt auch hier durch die verbesserten Konditionen im CO2- Gebäudesanierungs- und Wohnraum-Modernisierungsprogramm Zuschüsse von bis zu 17,5 % der Bausumme“ wie Architekt Gößling weiß.

Planung bis ins kleinste Detail
Nähere Informationen zu Niedrigenergiehäusern, ökologischem Bauen und Altbausanierungen erteilt das Architekturbüro Gößling unter der Rufnummer 052521/6829294 oder per E-Mail unter info@architekturbuero-goessling.de

Hintergrundinformation:

Seit dem 1. Februar 2006 gelten die verbesserten Förderbedingungen für das CO2-Gebäudesanierungsprogramm sowie die Programme „Wohnraum modernisieren“ und „Ökologisch Bauen“. Damit fördern die Bundesregierung und die KfW-Förderbank (www.kfw.de) energetische Modernisierungsmaßnahmen wie Wärmedämmung, den Einbau neuer Fenster und die Heizungserneuerung bei Gebäuden, die vor dem 31.12.1983 gebaut wurden, sowie die Errichtung von besonders energiesparenden Gebäuden.

Kontakt:
Architekturbüro Gößling
www.architekturbuero-goessling.de

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