James Morrison – Der britische Ausnahme-Singer-Songwriter kommt

  • im März 2012 für fünf Konzerte nach Deutschland
  • Neues Album „The Awakening“ Nummer Eins in UK
  • Aktuelle Single „I Won’t Let You Go“ bereits auf Erfolgskurs in Deutschland

Wie kann jemand, der in seiner Karriere bereits 4,5 Millionen Alben verkauft und weltweit zahlreiche Nummer-Eins-Hits landete – darunter sein zum Klassiker avanciertes “You Give Me Something“ – von einem weiteren „Reifeprozess“ sprechen? Wie soll es außerdem noch weiter aufwärts gehen, wenn man schon ganz oben ist? James Morrison kann diese Fragen beantworten. Leicht sogar. Denn der schmächtige, fast zerbrechlich wirkende Mann mit dieser ungemein rauchigen Soul-Stimme war bei seinem Durchbruch in 2006 erst ganze 21 Jahre alt. Ein Jungspund, der bis dahin mehr Tiefen als Höhen erlebt hat: aufgewachsen in der britischen Provinzstadt Rugby. Das Mittlere von drei Kindern. Der Vater – ein Alkoholiker, der die Familie verließ, als James noch ein Kind war. Dann: Umzug folgt auf Umzug. Gelegenheitsjob auf Gelegenheitsjob.
Kaum 20 Jahre alt, ändert sich sein Leben innerhalb weniger Monate. Vielleicht sind es sogar nur Wochen, die aus dem Autowäscher (aktueller Job) in Derby (aktueller Wohnsitz) einen weltweit umjubelten Sänger machen. Kein Wunder, sein Debüt „Undiscovered“ besitzt einfach alle Zutaten, um aus der Masse der Neuerscheinungen herauszuragen. Meterweit! Dafür sorgen soulige, groovige Songs, grandiose Melodien, lässige Instrumentierung und – vor allem – diese unglaubliche Stimme. Gleichermaßen rau und sanft erzählt sie von einem Menschen, der schon einiges erlebt und durchlebt hat – trotz seiner Jugend. „You Give Me Something“, sein erster Hit berührt nicht nur weltweit Millionen von Menschen. Es gelingt James Morrison damit auch auf Anhieb, ein stimmliches Signet zu entwickeln. So wie er singt nur einer: James Morrison.
Was folgt, ist die berühmte „vom Tellerwäscher zum (Platten)Millionär“-Geschichte: Jede Menge Top-Hits („Wonderful World“, „You Make It Real“), ein zweites, ebenfalls äußerst erfolgreiches Album („Songs For You, Truths For Me“), ein Hit-Duett mit Nelly Furtado („Broken Strings“), gemeinsame Shows mit Stevie Wonder und Bruce Springsteen und – logische Konsequenz – jede Menge Awards (darunter auch der BRIT-Award).

James Morrison hätte jetzt einfach so weiter machen können. Schnell ein Album und ein paar Hits nachschieben und erneut auf Konzertreise gehen. Doch der nachdenkliche Brite hat sich für das Gegenteil entschieden: Er hat sich rar gemacht und dreijährige Album-Pause eingelegt. Eine wichtige, aber auch keine leichte Zeit. Zum einen ist James Morrison Vater einer Tochter geworden – andererseits ist sein eigener Vater verstorben: zwei emotionale Pole, für die der Musiker ein Ventil gefunden hat – die Songs seines neuen Albums „The Awakening“.

„Die ersten zwei Alben waren eher Testballons“, sagt er, „jetzt bin ich reifer. Für mich ist es irgendwie sogar mein erstes richtiges Album.“ So viel zum Reifeprozess eines Weltstars …

Wer die Tracks des neuen, von Bernard Butler (Suede) produzierten Albums hört, kann ihm nur beipflichten. Titel wie die Single-Auskopplung „I Won’t Let You Go“, das soulige „Right By Your Side“, das unbekümmerte, extrem tanzbare „Slave To The Music“ oder die Soul-Ballade „Up“ (mit Jessie als Duett-Partnerin) zeigen den charismatischen Künstler auf dem Höhepunkt seines Könnens. „Mein letztes Album war zu sehr Pop´, zulauwarm´“, sagt er selbstkritisch, „es ging in die falsche Richtung. Wenn ich so weiter gemacht hätte, hätte ich mich selbst irgendwie verloren. Und das wollte ich nicht.“ Ganz anders deshalb die Herangehensweise zu „The Awakening“. Bei diesem musikalischen Erweckungserlebnis habe er keinen Moment an Hits und Erfolg gedacht. „Ich habe mir nicht den Druck gemacht, diese hohen, lauten Noten zu singen, sondern einfach nur Spaß bei den Aufnahmen gehabt.“

Dafür waren – neben Produzent Bernard Butler – auch seine Co-Songautoren verantwortlich. Hit-Lieferanten wie Steve Robson (Take That), Eg White (Duffy), Dan Wilson (Adele) und Toby Gad (Beyonce).

Alle Titel haben die Gemeinsamkeit wie für die Bühne geschaffen zu sein. Unter anderem deshalb dürfen sich Fans auf die fünf anstehenden Konzerte im März des nächsten Jahres freuen.

Quelle pressrelations.de

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