Heizölpreis: Wochenrückblick 23. KW – Stützende Faktoren hielten Preise hoch

(openPR) – LEIPZIG – Die 23. Kalenderwoche war gekennzeichnet von stützenden Preiseinflüssen. Dazu zählt die Absage der OPEC an eine Förderanhebung und an eine außerordentliche Sitzung vor dem regulären Treffen im September ebenso, wie die Beeinträchtigungen der Öltransporte am Persischen Golf durch den schwersten Wirbelsturm seit 60 Jahren. Der Hafen Sohar im Sultanat Oman wurde vorrübergehend geschlossen.
Hinzu kamen Meldungen über Truppenbewegung türkischer Militärs im Irak, die die Sorge vor einer Eskalation schürten.
Außerdem liegen die Rohölexporte Nigerias unterhalb der Sollquote des OPEC-Landes. Die Gewerkschaften planen nach Agenturberichten hier einen weiteren Ölarbeiterstreik für Mitte Juni.
Steigende US-Bestandszahlen – vor allem bei Benzin und Mitteldestillaten – wirkten sich kaum aus.
Die Rohölnotierungen erreichten daher ebenso wie der Preis für den von der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) erfassten „Korb“ von elf Rohölsorten Jahreshöchstwerte.
Inzwischen sehen Marktbeobachter zwar nachlassende Sorgen hinsichtlich des Tropensturms Gonu und der Türkei/Irak-Spannungen. Doch die daraufhin sinkenden Preise an den Börsen in London und New York blieben noch ohne Einfluss auf die Heizölpreise im deutschen Wärmemarkt.
Diese erreichten zum Freitag einen Wert, der knapp über der bisherigen Spitze für das laufende Jahr liegt.
Unabhängig davon kostet Heizöl aktuell rund 4,50 Euro pro 100 Liter weniger als von einem Jahr. Bei einer 3.000-Liter-Partie immerhin eine Einsparung von 135 Euro. Man sollte sich also nicht zu sehr von der kurzfristigen Entwicklung schrecken lassen. Heizöl ist noch immer vergleichsweise günstig und zum Beispiel im Bundesdurchschnitt rund 18 Prozent preiswerter als die vergleichbare Menge Erdgas.
Die Nachfrage blieb auch in der 23. Kalenderwoche zurückhaltend.

Die Entwicklung der Endverbraucherpreise in den einzelnen Bundesländern zeigen die Grafiken auf dem Energieportal www.brennstoffspiegel.de in der Rubrik Marktdaten.

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