• 29. September 2022 04:45

Ein Turbolader ist kein Verschleißteil

– immer den Motor auf Ölverlust prüfen
– Turbolader ist das schwächste Glied
– Ölverlust ist wie eine innere Blutung

Ein Turbolader ist kein Verschleißteil

Gebrochene Turbolader-Welle (Bildquelle: Foto: ALANKO GmbH)

Dass der Turbolader ausfällt, ist keine Seltenheit. Wer jedoch nur dieses schwächste Glied im Motor austauscht, hat meist zu kurz gedacht. Darauf weist der Turbolader-Spezialist ALANKO hin. Beim innovativen Hersteller aus dem rheinland-pfälzischen Sinzig beobachtet man, dass Werkstatt-Profis den Turbolader oft viel zu isoliert betrachten. Nur wer ganzheitlich mit solchen Teilen umgeht, wird am Ende eine perfekte Reparatur abliefern. Die Erklärung dafür liefert man bei ALANKO gleich mit. Ein informatives Video zu diesem Problem gibt es hier: https://youtu.be/IxNQt5-ST3s

„Die Ursache für den Ausfall des Turboladers liegt meistens nicht im Turbolader selbst,“ erklärt Luca Jüssen, bei ALANKO zuständig für die Reklamationsbearbeitung. „In den meisten Fällen stockt die Ölversorgung im Motor. Und weil der Turbolader ein empfindliches Teil ist, fällt er bei solchen Problemen einfach zuerst aus.“

Ölverlust erhöht den Verschleiß des Turboladers
Jüssen empfiehlt, vor der Reparatur das gesamte System unter die Lupe zu nehmen. Gibt es irgendwo im Motor Undichtigkeiten, entsteht Ölverlust. Und der sorgt am Ende dafür, dass der Turbolader zu wenig geschmiert wird. Weil er hohem Druck ausgesetzt ist und sich permanent unter hoher Belastung schnell drehen muss, reagiert er besonders sensibel auf Störungen der Ölversorgung.
Die Schäden am Turbolader können bei diesen Problemen zwar unterschiedlich aussehen, das Ergebnis ist aber immer gleich: der Motor entwickelt auffällige Geräusche, das System verliert an Leistung. Genau dies hat den Kunden in die Werkstatt geführt. Einen schnellen erneuten Ausfall wird er nicht tolerieren.
Deshalb tut der Mechaniker gut daran, vor dem Tausch des Turboladers genau zu prüfen, ob und wo Öl aus dem Motor austritt. „Ich habe hier jeden Tag Reklamationen von vermeintlich bereits vor der Reparatur defekten Turboladern auf dem Tisch,“ so Luca Jüssen. „In den seltensten Fällen liegt es am eingebauten Teil. Wir sehen sofort, dass eine gebrochene Turboladerwelle zwar am Ende die Ursache für den Leistungsverlust war. Aber der wirkliche Grund liegt eben tiefer.“

Öl ist das Lebenselixier des Turboladers
Jüssen weist darauf hin, dass die aktive Ölversorgung für den Turbolader wie ein Lebenselixier ist. „Verliert oder verbrennt der Motor Öl, so ist das für den Turbolader der schleichende Tod. Er wird immer heißer, verschleißt sehr schnell und fällt dann am Ende eben aus.“ Ein Anzeichen für einen so verursachten Schaden am Turbolader ist eine geschliffene Turbolader-Welle. Diese Verschleißerscheinung führt schnell und unausweichlich zum Tod des Turboladers.
Genau wie das menschliche Herz aufhört zu schlagen, wenn der Körper zu viel Blut verliert, wird der Turbolader nicht mehr funktionieren, wenn der Ölkreislauf gestört ist. Dies zuallererst zu prüfen, ist für den Mechaniker absolute Pflicht. Klagen des Kunden über Leistungsverlust, Geräusche aus dem Motorraum oder schwarzen Qualm aus dem Auspuff sollten alle Alarmglocken klingeln lassen.

Über ALANKO
ALANKO aus dem rheinland-pfälzischen Sinzig ist ein innovativer Ersatzteil-Hersteller. Drei Brüder leiten das Familienunternehmen mit mittlerweile 50 Mitarbeitern. Wichtigste Botschaft für den ambitionierten Hersteller: Hochwertige Qualität zu günstigen Preisen.
Einen großen Schwerpunkt setzt ALANKO bei den Turboladern. Kunden erhalten hier pfandfreie Turbolader aus eigener Entwicklung. Laufend kommen neue Referenzen dazu. Bemerkenswert ist der Lieferumfang: neben den zugehörigen Dichtungen gibt es Einlaufschmierung, Bolzen, Kupfermuttern und sogar Handschuhe.
Jedes Jahr entwickelt der Hersteller bis zu 100 neue Turbolader und erreicht damit eine Sortimentstiefe, die man bei anderen Herstellern lange suchen muss.
Neben neuen gibt es im Sortiment auch aufbereitete Turbolader. Auch wenn man die Aufbereitung heute nicht mehr selbst erledigt, kann ALANKO auf jahrzehntelange Erfahrungen beim Ersatzteil-Remanufacturing zurückblicken und kennt sich deshalb mit den Prozessen bestens aus.

Firmenkontakt
ALANKO GmbH
Daniela Gerckens
Kranzweiherweg 22
53489 Sinzig
02642 99990-11
gerckens@alanko.de
http://www.alanko.de

Pressekontakt
Dr. Frauke Weber Kommunikation
Dr. Frauke Hewer
Finkenweg 10
65582 Diez
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