Dieser Raum ist ein Lüge

Wenn die Bauhaus-Universität Weimar mit der summaery 2011 ihre diesjährige Werkschau am 14. Juli 2011 eröffnet, werden sich viele Besucher anfangs ungläubig die Augen reiben. Was passiert da auf der freien Fläche vor dem Hauptgebäude? Einige Menschen schauen gebannt auf den Bildschirm eines Tablet-PCs, den sie mit sich herumtragen. Sie schwenken den Monitor in alle Richtungen, schauen, staunen und folgen seltsamen unsichtbaren Linien auf dem Gelände. Aha, ein Schild: Das ist also der Meta.Pavillon.

Der Meta.Pavillon ist ein Projekt der Bauhaus-Architekturstudenten Simon Heidenreich und Christoph Bittmann. In der Realität unsichtbar existiert der Pavillon nur digital im Computer. Doch mittels GPS, Orientierungssensoren und eines ausgeklügelten Zusammenspiels aus Kamera und Bildschirm wird auf grüner Wiese eine erweiterte Wirklichkeit geschaffen, in der die Besucher den würfelförmigen virtuellen Pavillon anschauen und begehen können.

Die dabei eingesetzte Augmented Reality Technologie des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik FIT sorgt dafür, dass die tatsächliche Situation vor Ort und die virtuellen Objekte perspektivisch korrekt verschmelzen. Eine räumliche, maßstabsgerechte Voraussicht und Erlebbarkeit für geplante Architektur wird so ermöglicht.

„Als wir über unser Konzept eines Pavillons für Mediale Kunst nachdachten, fanden wir, dass Augmented Reality mit seiner Synthese von tatsächlicher und virtueller Realität in idealer Weise die Planungs- und Realisierungsvorgänge in der Architektur versinnbildlicht“, so Student Heidenreich.

„Ausgangsform für den Meta.Pavillon war ein Würfel, den Verbindungslinien wichtiger Punkte auf dem Campus der Bauhaus-Universität sowie die Himmelsrichtungen durchschneiden“, erläutert Kommilitone Bittmann, der für die Programmierung des Systems zuständig war.

Weitere Infos zum Meta.Pavillon unter: http://metapavillon.tumblr.com

„summaery.Pavillons in Campus.Gärten“ unter Federführung der Fakultät Architektur der Bauhaus-Universität Weimar wird am 14. Juli 2011 um 16:00 Uhr eröffnet. Zur summaery präsentieren Studierende und Lehrende vier Tage lang ihre Arbeiten des aktuellen Studienjahres. In zahlreichen Ausstellungen, Performances und Konzerten gibt die summaery 2011 ihren Besuchern einen spannenden Einblick in das Fächerspektrum der Universität.

Mehr Infos unter: www.uni-weimar.de/summaery

Quelle pressrelations.de

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