Die Legenden von „Espental – Die Flucht“. Die fantastischen Ideen eines Vierzehnjährigen

Alexander Vaassen heißt der Autor des Buches „Die Legenden von Espental – Die Flucht“, das kurz vor Weihnachten 2009 im Engelsdorfer Verlag erschien. Für den vierzehnjährigen, begabten Autor beginnt nun der Aufstieg auf einer hoffentlich steil hinauf weisenden Erfolgstreppe. Erste Lesungen sind bereits geplant, ein Höhepunkt wird die auf der Leipziger Buchmesse (21.03.2010, 10:30 Uhr, Lese-Treff Halle 2, Stand C208) sein.

Ein Fantasy-Roman von einem 14-Jährigen? Schon in der 1. Klasse schrieb Alexander zusammen mit seinem Opa kleine Geschichten. Mit 12 Jahren begann er, den ersten Roman zu schreiben. 2008 flog er mit seinen Großeltern nach Mallorca, sein Gepäck bestand vor allem aus viel leerem Papier. Und zum Ferienende hatte er stolze 150 Seiten fertig. Daheim tippte er diese in den PC, verwarf vieles und schrieb es neu; inspiriert von der Schule, den Mitmenschen, seinen Tieren und seinen Hobbys wie Schauspiel, Reiten und Posaunenspiel. Nun hofft er, dass sein Erstlingswerk vielen Menschen Lesefreude bereiten wird.

Interview von Verleger Tino Hemmann mit dem aufgeschlossenen Jungautor (14) Alexander Vaassen:
T.H.: Was waren die Gründe, dass du mit Schreiben begonnen hast? – Ich darf Dich doch dutzen?
A.V.: Na klar, gerne – Ich fand es einfach unglaublich spannend, Geschichten zu schreiben. Das war schon so in der Grundschule. Es ist wirklich toll, durch Worte ganz eigene Welten zu erschaffen, in denen Dinge passieren, die einen manchmal selbst überraschen.
T.H.: Wann genau hast Du den Entschluss gefasst, ein erstes Buch zu schreiben?
A.V.: Oh, das war glaube ich schon in der 6. Klasse. Da war es aber noch eine ziemlich wirre Ansammlung von Ideen, die sich an meinen Lieblingsfernsehserien und Büchern orientiert haben. Im Sommer 2008 hatte ich im Urlaub von Jetzt auf Gleich eine ganz andere Idee und die fand ich so gut, dass ich mit ihr mehrere Blöcke gefüllt habe. Ich schreibe hauptsächlich, um ein wenig Dampf abzulassen. Und wenn alles, was sich so über den Tag ansammelt, raus will, ist Fantasy das beste Ventil.
T.H.: Die jüngsten Autoren/innen schreiben meist Liebesgeschichten. Du hast dir das Genre Fantasy ausgesucht. Was hat dich dazu inspiriert?
A.V.: Fantasy ist einfach die beste Möglichkeit, ungewöhnliche Ideen in die Tat umzusetzen, seine eigene Welt zu erschaffen und faszinierende Figuren zu gestalten. Dazu kommt noch, dass ich schon immer viel Fantasy gelesen habe, viele meiner Lieblingsbücher Fantasy-Romane sind und ich ein ziemlicher Mittelalterfan war und bin. Ausserdem mag ich exotische Namen und die Fantasyvölker wie Zwerge, Elfen und Drachen. Ach ja, und ich habe vor etwa einem Jahr ein Rollenspiel entdeckt, dass ich ab und zu mit ein paar Freunden spiele. Ich glaube, dass mich die Gedankengänge dieses Spiels sehr stark inspiriert haben.
T.H.: Mir hat einst der berühmte Jugendbuchautor Gunter Preuß geholfen, meinen Schreibstil kontinuierlich zu verbessern. Gibt es in Deinem Leben Menschen, die geholfen haben, bei denen Du Dich jetzt bedanken willst?
A.V.: Auf jeden Fall, sogar sehr viele. Mit meinem Opa habe ich schon in der 1. Klasse kurze Geschichten geschrieben, vorher hat er meine Ideen immer aufschreiben müssen. (lacht) Dann sicherlich noch die Lehrer und die Autoren, deren Bücher ich gelesen habe. Da habe ich besonders Fremdwörter kennen gelernt oder Redewendungen.
T.H.: Was erhoffst Du Dir für Deine Zukunft? Einfach ausgedrückt, was willst Du später mal werden?
A.V.: Ich möchte klassisches Bühnenschauspiel studieren und wenn möglich gleichzeitig Zugposaune. Aber auf jeden Fall will ich ein solides Abi, damit habe ich einfach die meisten Möglichkeiten. Und vielleicht wird es ja auch was mit dem Klischee-Traum, Bücher in der Karibik zu schreiben.
T.H.: Wie gehen Deine Mitschüler damit um, dass du Bücher schreibst? Lesen sie dadurch mehr?
A.V.: Das glaube ich nicht. Ein paar meiner Mitschüler lesen sowieso sehr viel, andere gar nicht. Aber fast alle haben gesagt, sie wollen meins lesen und das ist ja auch das Wichtigste.
T.H.: Sitzt du nur im stillen Kämmerchen und schreibst? Oder hast du auch andere Hobbys?
A.V.: Ich mache viele Sachen. Lesen und Schreiben gehört auf jeden Fall dazu, aber ich reite auch – wir haben ein eigenes Islandpferd -, spiele Posaune, mache in der Theater-AG an meiner Schule mit und mixe alkoholfreie Cocktails.
T.H.: „Die Legenden von Espental – Die Flucht“ ist der Titel Deiner ersten Buchveröffentlichung. Dass es sich um Fantasy handelt, wissen wir, worum aber geht es genau?
A.V.: Die Hauptperson ist der undurchsichtige Soldat Sunry von Wettgenstein, der auf der kleinen Burg Elbenstein das Oberkommando führt. Zu Beginn meines Buches fallen die eigentlich verbannten Goblins – kleine, grünhäutige Banditen – in das Land Espental ein und verwüsten die Grenzburgen. In der Schlacht um Elbenstein müssen Sunry und seine Begleiter einen Verräter verfolgen, der angeblich um ein gefährliches Geheimnis weiß. Und während Sunry und seine Begleiter immer mehr erkennen, dass aus ihrer Jagd eine Flucht vor der Goblinarmee wird, planen die Blutfürsten der Goblins, ganz Espental zu erobern. Neben scheußlichen Monstern wie dem Seelenpirscher, Deserteuren und Hindernissen der Natur bekommt es Sunry auch noch mit seiner Vergangenheit, Liebe und seinem überraschenden Schicksal zu tun.
T.H.: Ich persönlich habe seit meinem zehnten Lebensjahr immer an einem Buch geschrieben. Geht es Dir genauso? Was schreibst Du momentan?
A.V.: Anfangs war es noch eine Geschichte in Atlantis, die ich dann aber verworfen habe. An >Die Flucht

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