Die „Brücke“ und der Reiz des Exotischen

Eine Sonderaustellung im Berliner Brücke-Museum präsentiert vom
1. Mai bis zum 5. September Werke der „Brücke“ und außereuropäische Kunst

Berlin, 17. Februar 2010 – Ein besonderes Highlight darf im Kunstkalender 2010 nicht fehlen: Die Ausstellung „Die Sammlung: Werke der Brücke und außereuropäische Kunst“, vom 1. Mai bis zum 5. September 2010 im Brücke-Museum in Berlin-Dahlem. Erstmals werden Werke aus der Sammlung des Brücke-Museums außereuropäischen Kunstobjekten gegenübergestellt, von denen sich die expressionistische Künstlergruppe „Brücke“ inspirieren ließ.

„Brücke“-Sammlung erstmals seit 2007 wieder zu sehen
Nach knapp drei Jahren wird erstmals wieder die Sammlung des Brücke-Museums der Öffentlichkeit präsentiert. In der einzigartigen Ausstellung befinden sich bedeutende Werke aller „Brücke“-Mitglieder wie Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff und Max Pechstein. Außerdem zeigt das Museum die gesamte künstlerische Bandbreite der „Brücke“-Kunst. Besucher lernen die von der Künstlergruppe praktizierten Techniken – von exotischen Objekten inspirierte Holzschnitte über Aquarelle bis hin zu Plastiken – kennen. Zudem werden exklusiv drei Werke von Ernst Ludwig Kirchner aus einer Privatsammlung ausgestellt, die weltweit noch nie gemeinsam gezeigt wurden: Selbstbildnis mit Modell (1910), Mädchenporträt (1910) und Straßenszene mit grüner Kokotte (1914).

Die „Brücke“ und das Exotische
Das spannende Wechselspiel zwischen den Werken der expressionistischen Künstlergruppe „Brücke“ und außereuropäischen Objekten macht den besonderen Reiz der Ausstellung „Die Sammlung: Werke der Brücke und außereuropäische Kunst“ aus. Ferne Länder und fremde Völker übten eine besondere Faszination auf die „Brücke“-Künstler aus: Sie suchten das Exotische, um sich aus ihrem gewohnten Umfeld zu befreien. So unternahmen Max Pechstein und Emil Nolde im Jahre 1914 unter anderem Reisen nach

Neuguinea und auf die Phillippinen, um das Exotische unmittelbar zu erleben und das Gesehene in ihr künstlerisches Schaffen zu integrieren. Andere „Brücke“-Mitglieder ließen sich von außereuropäischen Kunstobjekten, vom Mythos des Exotischen und damit verbundenen Assoziationen inspirieren.

Die Ausstellung „Die Sammlung: Werke der Brücke und außereuropäische Kunst“ läuft vom 1. Mai bis 5. September 2010 im Brücke-Museum.

Das Brücke-Museum ist täglich außer dienstags von 11.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis beträgt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Adresse: Brücke-Museum
Bussardsteig 9
14195 Berlin Dahlem

Über das Brücke-Museum
Das Brücke-Museum in Berlin-Dahlem ist das weltweit einzige Museum, das sich ausschließlich den Werken der expressionistischen Künstlergruppe „Brücke“ widmet. Es befindet sich seit der Gründung 1967 in Besitz des Landes Berlin. Die Sammlung des Brücke-Museums repräsentiert einen umfassenden Überblick über die Kunst der „Brücke“ und ist damit gleichzeitig ein einzigartiges Denkmal für die „Brücke“-Künstler, deren Kunst im Dritten Reich als „entartet“ diffamiert worden ist. Die Sammlung umfasst insgesamt 400 Gemälde, Tausende von Handzeichnungen, Aquarelle sowie Originalgrafiken und Skulpturen der „Brücke“-Künstler. Seit 1988 leitet Prof. Dr. Magdalena M. Moeller das Brücke-Museum.

Brücke Museum Berlin
Anne-Katrin Weimann
Bussardsteig 9
14195 Berlin
+49 (0)30 – 44 31 88-28

www.publiclink.de

Pressekontakt:
Pressebüro Brücke Museum Berlin
Anne-Katrin Weimann
Albrechtstrasse 22
10117
Berlin
bruecke@publiclink.de
+49 (0)30 – 44 31 88-28
http://www.bruecke-museum.de

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