Deutscher Tierhilfe Verband empfiehlt: zu Weihnachten auf Kaninchenfleisch aus der Massentierhaltung verzichten

Deutscher Tierhilfe Verband empfiehlt: zu Weihnachten auf Kaninchenfleisch aus der Massentierhaltung verzichten

Nachdem Skandale in der Massentierhaltung schon vor einem Jahr dazu führten, dass der Handel sich weitgehend vom Verkauf des Fleisches von Kaninchen lossagte, ist es nun längst wieder in die Regale zurückgekehrt und angesagt wie seit langem nicht mehr. Kaninchenfleisch war noch nicht von Gammelfleischskandalen betroffen, Krankheiten wie BSE oder Vogelgrippe müssen in diesem Zusammenhang ebenfalls nicht befürchtet werden. Gerade zur Weihnachtszeit ist Kaninchenfleisch eine gern gekaufte Alternative zum klassischen Weihnachtsbraten. „Der Verzehr von Kaninchenfleisch hat sich im Laufe der letzten fünfzehn Jahre annähernd verdoppelt. Doch aufgrund der immer noch fehlenden Deklarationspflicht zur Haltung von Kaninchen und zur Herkunft des Fleisches werden viele Verbraucher von bunten Bildern und Verpackungen über die Realität hinweggetäuscht“, so Michael Freitag vom Deutschen Tierhilfe Verband e.V.
Ähnlich wie Legehennen in der geächteten Batteriehaltung leiden Kaninchen in der traditionellen Intensivmast in winzigen Drahtgitterboxen. Damit sich Kot und Unrat nicht in den Boxen ablagern können, haben sie in der Regel keine Einstreu, sodass das Drahtgeflecht tief in die empfindlichen Pfoten der Tiere einschneidet. Durch die sich unter den Käfigreihen türmenden Kotberge entzünden sich die Schleimhäute der Tiere sehr häufig.
„Männchen machen, sich aufrichten, hoppeln, freies Bewegen – all das, was für Kaninchen in der freien Wildbahn normal ist, wird den Tieren in der Massentierhaltung verwehrt“, erläutert Freitag abschließend.

Der Deutsche Tierhilfe Verband gehört darum schon lange zu den offiziellen Unterstützern des Tierschutzbündnisses „Kaninchenmast, nein danke“, das mittlerweile bundesweit für entscheidende Verbesserungen in der Kaninchenmast eintritt.
Zu den mehr als 60 namhaften Partnern, die „Kaninchenmast, nein danke“ unterstützen, kommt die große Resonanz aus der Bevölkerung. Mittlerweile haben schon über 40.000 Menschen auf Unterschriftenlisten bestätigt, dass die geleistete Arbeit sinnvoll und notwendig ist. Gegen Ende des Jahres werden die Unterschriftenlisten an die zuständigen Behörden weitergeleitet werden, um die Dringlichkeit des Anliegens zu unterstreichen und den Handlungsdruck auf die Verantwortlichen zu erhöhen, endlich für eine deutliche Verbesserung der Bedingungen in der Kaninchenmast zu sorgen.

Weitere Informationen zur Kampagne „Kaninchenmast, nein danke“ erhalten Sie unter www.kaninchenmast.info. Auf der Website finden Sie auch eine aktuelle Video- und Fotodokumentation sowie die Unterschriftenlisten.

Weitere Informationen zum Deutschen Tierhilfe Verband e.V. erhalten Sie unter http://www.deutschertierhilfeverband.de/.

Der bundesweit arbeitende Deutsche Tierhilfe Verband (DTV) setzt sich aktiv und effektiv für den Tierschutz ein. Der DTV-Schwerpunkt liegt in der Unterstützung von Tierheimen und tierheimähnlichen Einrichtungen im In- und Ausland sowie in der gezielten Öffentlichkeitsarbeit, um Tierleid bereits in der Entstehung zu verhindern. Aber auch durch die Verknüpfung mit anderen Organisationen setzt sich der eingetragene Verein für die Umsetzung von tierschutzrelevanten Themen auf politischer und regionaler Ebene ein – Gemeinsam verhindern wir Tierquälerei, so das Leitmotto des Deutsche Tierhilfe Verbands.
Deutscher Tierhilfe Verband e.V.
Michael Freitag
Im faulen Hohl 3
34386
Trendelburg
deutschertierhilfeverband@googlemail.com
Mobil: 0151-55955558
http://www.deutschertierhilfeverband.de

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