COVID-19 beschleunigt Wandel der Medienlandschaft – Redakteure sorgen sich um Zukunft des Journalismus

Umfrage der Worldcom Public Relations Group prophezeit langfristige Veränderungen im Journalismus

New York/München, 17. Dezember 2020 – Fast die Hälfte (48,9 %) der europäischen Journalisten fürchtet um ihren Job. 16 % gehen sogar davon aus, dass das Risiko eines Jobverlusts sehr groß ist. Das ergibt eine aktuelle Umfrage der Young Professionals Group der Worldcom Public Relations Group. Die Young Professionals Group besteht aus 32 jungen PR- und Kommunikationsprofis der Worldcom-Partneragenturen in der EMEA-Region.

Für die Untersuchung hat die Young Professionals Group 454 Journalisten in 14 europäischen Ländern befragt. Den Studienteilnehmern wurden verschiedene Fragen zu den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf ihre Arbeit und die Zukunft des Journalismus gestellt.

Journalisten gehen von dauerhaften Veränderungen durch Pandemie aus

Weniger als ein Drittel (32 %) der Journalisten glauben, dass ihr Publikum von Anfang an ein starkes Interesse an COVID-19-Nachrichten hatte. Während es im Februar und März, als sich das neuartige Coronavirus erstmals schnell verbreitete, ein erhöhtes Interesse gab, hat das Interesse seither nachgelassen. 22 % der Befragten gaben an, dass ihr Interesse schwankt, abhängig von der Anzahl der Fälle in einem bestimmten Land und ob weitere Beschränkungen eingeführt werden.

Rund drei Viertel (75,6 %) der befragten Journalisten glauben, dass die Welt nach COVID-19 nicht zu gewohnten Arbeitsweisen zurückkehren wird. Die Veränderungen im täglichen Leben, die durch die Pandemie hervorgerufen wurden (z. B. das Arbeiten von zu Hause aus), werden höchstwahrscheinlich langfristig bestehen bleiben. Die „neue Normalität“ wird uns wahrscheinlich auch nach der Pandemie erhalten bleiben.

Als Folge der europaweiten Lockdowns war die digitale Transformation für viele Branchen überlebenswichtig. Der Journalismus- und Medienbranche erging es nicht anders. Fast drei Viertel (73,3 %) der Befragten glauben, dass die Pandemie vor allem für Printmedien ein starker Rückschlag war. Zwar hatte der Übergang von Print- zu digitalen Medien schon lange vor der Pandemie begonnen – die Folgen von COVID-19 haben diesen Wandel aber beschleunigt. Über 83 % der Journalisten sehen in Online, Social Media und Podcasts sowie in Online-Videoinhalten die Zukunft des Journalismus.

Pandemie löst Fort- und Weiterbildungstrend in Medienbranche aus

Als Reaktion auf den rasanten Wandel in der Medienlandschaft wollen sich viele der Befragten neue Fähigkeiten aneignen und sich fortbilden. Zudem möchten sie ihr Publikum auf neuen Kanälen erreichen. Ungefähr 43 % der Befragten bilden sich in der Hoffnung auf einen neuen Job weiter oder um freiberuflich zu arbeiten.

„Wir möchten das lokale Fachwissen und die internationale Expertise in der EMEA-Region nutzen, um die aktuelle Situation in der Medienlandschaft zu ergründen. An unserer Umfrage haben sich fast 500 Journalisten beteiligt – angesichts der Pandemie eine sehr hohe Zahl. Das Besondere an dieser Untersuchung ist, dass die Online-Umfrage komplett von der Worldcom Youth Group erstellt und durchgeführt wurde. Die Gruppe besteht aus talentierten Nachwuchs-PR-Profis, die auf verschiedensten Kanälen Erkenntnisse über unseren Beruf und die Medien erlangen und vertiefen“, sagt Andras R. Nagy, Board Member von Worldcom EMEA, der für das Young-Professionals-Programm verantwortlich gestaltet.

Methodik
Die Worldcom Public Relations Group ist ein internationales Netzwerk unabhängiger Public-Relations-Unternehmen mit 132 integrierten Kommunikationsagenturen in 49 Ländern auf sechs Kontinenten.
Die Umfrage sollte den Einfluss von COVID-19 auf den Journalismus in Europa untersuchen. Journalisten aus verschiedenen Bereichen und mit unterschiedlichem Hintergrund wurden befragt, wie sich die Pandemie auf ihre Arbeit ausgewirkt hat und wie sie über die Zukunft der Medienlandschaft denken.
Die Umfrage wurde am 1. Oktober 2020 an Journalisten in 14 verschiedenen Ländern verschickt, die Antwortfrist endete am 31. Oktober 2020. Im vorderen Teil der Meldung sind die Ergebnisse der Befragung von 454 Journalisten dargestellt.

Beteiligte Länder: Belgien, Bulgarien, Tschechische Republik, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Irland, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Slowakei, Südafrika, Spanien, Großbritannien (Südafrika war das einzige nicht-europäische Land, das beteiligt war).

Über die Worldcom Public Relations Group
Die Worldcom Public Relations Group (Worldcom) ist der weltweit führende Zusammenschluss unabhängiger Public-Relations-Unternehmen mit 143 Standorten, die rund 2.000 Mitarbeiter in 115 Städten auf sechs Kontinenten beschäftigen. Insgesamt erwirtschafteten die Worldcom-Partner im vergangenen Jahr mit 3.034 Kunden einen Gesamtumsatz von über 300 Millionen US-Dollar. Die Gruppe wurde 1988 gegründet, um die Zusammenarbeit der stärksten und kompetentesten unabhängigen Unternehmen zu optimieren. Dadurch können die Worldcom-Mitglieder unmittelbare Ergebnisse und dauerhafte Resultate liefern – wo auch immer auf der Welt ein Kunde Unterstützung benötigt.
Die Partner von Worldcom bieten einen erstklassigen Zugang zu ihrem jeweiligen Markt. Das ermöglicht es Kunden, Zielgruppen direkt zu erreichen und sie zum Handeln zu bewegen. Darüber hinaus erreichen die Kunden Spezialisten, die ihnen bei der Bewältigung anspruchsvoller Probleme zur Seite stehen. Das Ergebnis sind Strategien und Kampagnen, die unmittelbare Reaktionen hervorrufen und das Zielpublikum nachhaltig beeinflussen. Die Partner bedienen nationale, internationale und multinationale Kunden und behalten gleichzeitig die Flexibilität und den Fokus auf den Kundenservice, den nur unabhängige Agenturen bieten können. Durch Worldcom haben Kunden bei Bedarf Zugang zu fundiertem Kommunikations-Know-how von Fachleuten, die die Sprache, Kultur und Gepflogenheiten der geografischen Regionen, in denen sie tätig sind, verstehen.
Erfahren Sie mehr über Worldcom unter www.worldcomgroup.com oder unter der Telefonnummer 1-800-955-9675.

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