Recht & Polizeimeldungen

Tragischer Unfall auf der B 239 bei Rahden: Zwei Frauen sterben, siebenjähriges Kind schwer verletzt

Rahden – Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 239 hat am Mittwochmittag (14. Oktober 2026) zwei Menschenleben gefordert. Bei der Kollision eines Sattelzuges mit einem Ford starben eine 68-jährige Autofahrerin und ihre 40 Jahre alte Mitfahrerin noch an der Unfallstelle. Ein siebenjähriges Kind, das ebenfalls im Auto saß, erlitt schwere Verletzungen und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Die B 239 wurde für die Unfallaufnahme vollständig gesperrt.

Der Unfall ereignete sich gegen 12.45 Uhr auf der Diepholzer Straße im Bereich der Einmündung zur Tielger Straße bei Rahden im Kreis Minden-Lübbecke.

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Nach Angaben der Kreispolizeibehörde Minden-Lübbecke waren ein polnischer Sattelzug und ein Ford an dem folgenschweren Zusammenstoß beteiligt.

Sattelzug und Ford kollidieren im Kreuzungsbereich

Nach dem bisherigen Ermittlungsstand befuhr ein 33-jähriger Mann mit einem polnischen Sattelzug die B 239 von der Landesgrenze kommend in Richtung Rahden.

Zur gleichen Zeit näherte sich eine 68-jährige Autofahrerin aus Bissendorf im Landkreis Osnabrück mit ihrem Ford über die Tielger Straße.

Die Frau fuhr mit ihrem Fahrzeug in den Kreuzungsbereich zur Bundesstraße ein.

Dort kam es zur Kollision mit dem Sattelzug.

Die Wucht des Zusammenstoßes war so groß, dass zwei Insassinnen des Ford tödliche Verletzungen erlitten.

Wie genau es zu dem Unfall kam, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

68-jährige Fahrerin und 40-jährige Mitfahrerin sterben

Die 68 Jahre alte Fahrerin und ihre 40-jährige Mitfahrerin, die beide aus dem Landkreis Osnabrück stammten, wurden bei dem Zusammenstoß lebensgefährlich verletzt.

Rettungskräfte versuchten, die beiden Frauen zu retten.

Trotz intensiver Bemühungen erlagen beide noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen.

Für die 68-Jährige und ihre 40-jährige Mitfahrerin kam jede Hilfe zu spät.

Nähere Angaben zu den persönlichen Hintergründen der beiden Verstorbenen machte die Polizei nicht.

Siebenjähriges Kind schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht

Neben den beiden Frauen befand sich auch ein sieben Jahre altes Kind im Ford.

Das Kind erlitt bei dem schweren Verkehrsunfall erhebliche Verletzungen.

Nach der Versorgung an der Unfallstelle wurde es mit einem Rettungswagen in das Johannes Wesling Klinikum nach Minden transportiert.

Dort erfolgte die stationäre Aufnahme.

Weitere Einzelheiten zum Gesundheitszustand des Kindes liegen bislang nicht vor.

Auch zur Beziehung zwischen dem Kind und den beiden verstorbenen Frauen machte die Polizei keine Angaben.

Rettungshubschrauber zusätzlich angefordert

Aufgrund der Schwere des Unfalls waren zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz.

Zusätzlich zu den Rettungswagen wurde ein Rettungshubschrauber angefordert.

Ob der Hubschrauber tatsächlich für einen Patiententransport eingesetzt wurde, geht aus der Polizeimeldung nicht hervor.

Das siebenjährige Kind wurde nach Angaben der Polizei mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Über mögliche Verletzungen des 33-jährigen Lkw-Fahrers enthält die Mitteilung keine Angaben.

Spezialisten untersuchen Unfallstelle auf der B 239

Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde ein Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Nordrhein-Westfalen hinzugezogen.

Außerdem forderten die Ermittler einen Sachverständigen an.

Die Spezialisten sollen dazu beitragen, den Ablauf der Kollision zwischen dem Sattelzug und dem Ford möglichst genau zu rekonstruieren.

Bei der Untersuchung schwerer Verkehrsunfälle können unter anderem Fahrzeugpositionen, Unfallspuren, Beschädigungen und die örtlichen Gegebenheiten ausgewertet werden.

Welche konkreten Erkenntnisse die Unfallaufnahme in Rahden bislang ergeben hat, wurde noch nicht bekannt gegeben.

Kreuzung außerhalb geschlossener Ortschaft ohne Ampel

Die Unfallstelle befindet sich nach Angaben der Polizei außerhalb einer geschlossenen Ortschaft.

Im betroffenen Kreuzungsbereich gibt es keine Ampelanlage.

Welche Vorfahrtsregelung dort konkret gilt und ob diese für den Zusammenstoß eine Rolle spielte, geht aus der bisherigen Mitteilung nicht hervor.

Auch zu den gefahrenen Geschwindigkeiten und möglichen weiteren Unfallfaktoren machte die Polizei zunächst keine Angaben.

Es steht deshalb noch nicht fest, wie es zu der folgenschweren Kollision kommen konnte.

B 239 nach tödlichem Unfall vollständig gesperrt

Für die Rettungsarbeiten und die anschließende Unfallaufnahme wurde der betroffene Abschnitt der Bundesstraße 239 vollständig gesperrt.

Die Vollsperrung bestand zum Zeitpunkt der ersten Polizeimeldung am Mittwoch noch.

Wie lange die Maßnahmen andauern sollten, war zunächst nicht bekannt.

Verkehrsteilnehmer mussten mit Einschränkungen im Bereich der Diepholzer Straße und der Tielger Straße rechnen.

Ob die Fahrbahn inzwischen wieder freigegeben wurde, lässt sich aus der ursprünglichen Meldung nicht entnehmen.

Ermittlungen zur Unfallursache dauern an

Der Unfall bei Rahden gehört zu den besonders schweren Verkehrsunfällen in der Region: Zwei Frauen verloren ihr Leben, ein siebenjähriges Kind wurde schwer verletzt.

Die Polizei untersucht nun gemeinsam mit den hinzugezogenen Spezialisten, wie es zu dem Zusammenstoß im Kreuzungsbereich kommen konnte.

Ob menschliches Fehlverhalten, technische Umstände oder andere Faktoren eine Rolle spielten, ist bislang nicht geklärt.

Eine abschließende Bewertung der Unfallursache liegt noch nicht vor.

Quelle: Kreispolizeibehörde Minden-Lübbecke, Pressemitteilung „Schwerer Verkehrsunfall fordert zwei Todesopfer“ vom 14. Oktober 2026.

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