Recht & Polizeimeldungen

90 statt 30, dann mit 180 über die A61: Polizei stoppt mutmaßliches Autorennen

Mönchengladbach – Zwei Autofahrer sollen sich am Donnerstagabend in Mönchengladbach und auf der A61 ein illegales Autorennen geliefert haben. Zivilpolizisten beobachteten die rasante Fahrt: In einer Baustelle sollen die Autos mit rund 90 statt erlaubter 30 km/h unterwegs gewesen sein, später wurden auf der Autobahn etwa 180 km/h festgestellt. Für die beiden Fahrer hatte die Fahrt deutliche Konsequenzen.

Der Vorfall ereignete sich am Donnerstagabend, 10. September 2026, gegen 23.35 Uhr.

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Zivile Polizeibeamte waren zu diesem Zeitpunkt mit einer Verkehrskontrolle auf der Speicker Straße in Mönchengladbach beschäftigt.

Während der Kontrolle fielen ihnen ein Cupra und ein BMW auf, die mit erkennbar hoher Geschwindigkeit an der Kontrollstelle vorbeifuhren.

Die Polizisten nahmen mit ihrem zivilen Streifenwagen die Verfolgung auf.

Rund 90 km/h bei erlaubten 30

Schon wenig später wurde es deutlich.

In einem Baustellenbereich auf der Waldnieler Straße stellten die Beamten bei der Nachfahrt eine Geschwindigkeit von etwa 90 km/h fest.

Erlaubt waren dort lediglich 30 km/h.

Damit waren die beiden Fahrzeuge nach den Beobachtungen der Polizisten ungefähr dreimal so schnell unterwegs wie zulässig.

Anschließend führte die Fahrt auf die Autobahn 61 in Richtung Koblenz.

Mit rund 180 km/h über die A61

Auch auf der Autobahn sollen die Fahrer ihre Geschwindigkeit nicht wesentlich reduziert haben.

Die Zivilpolizisten beobachteten nach eigenen Angaben, wie sich die beiden Autos mehrfach gegenseitig überholten.

Bei erlaubten 120 km/h stellten die Beamten während der Nachfahrt Geschwindigkeiten von etwa 180 km/h fest.

An der Ausfahrt Güdderath verließen der Cupra und der BMW schließlich die Autobahn.

Polizei stoppt 22- und 30-Jährigen

Auf dem Marie-Bernays-Ring gelang es den Zivilbeamten schließlich, beide Fahrzeuge anzuhalten und die Fahrer zu kontrollieren.

Am Steuer saßen zwei Männer im Alter von 22 und 30 Jahren.

Der Verdacht der Polizei: Die beiden könnten sich ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen geliefert haben.

Die Konsequenzen folgten unmittelbar.

Die Polizei stellte beide Fahrzeuge sowie die Führerscheine der beiden Männer sicher. Außerdem wurde ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet.

Ob sich der Verdacht eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens bestätigt, müssen nun die weiteren Ermittlungen zeigen.

Quelle: Polizei Mönchengladbach / Presseportal, 11. September 2026

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