Trippstadt. Nach einer Treibjagd in einem Waldgebiet bei Johanniskreuz im Kreis Kaiserslautern ist am Dienstag (3. November 2026) ein 48-jähriger Jäger tot aufgefunden worden. Der Mann wies eine Schussverletzung auf. Während der Jagd wurde außerdem ein 29-Jähriger von einem Wildschwein schwer verletzt.
Kurz nach 11 Uhr wurde die Polizei darüber informiert, dass Zeugen den 48-Jährigen regungslos auf einem Hochsitz entdeckt hatten. Die Helfer begannen sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen und setzten diese bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes fort. Für den Mann kam jedoch jede Hilfe zu spät.
Bei dem Verstorbenen stellten die Einsatzkräfte eine Schussverletzung fest. Wie es zu der tödlichen Verletzung kam, ist bislang unklar.
Polizei stellt mehrere Schusswaffen sicher
Die Polizei leitete ein Todesermittlungsverfahren ein und prüft verschiedene mögliche Geschehensabläufe. Im Rahmen der Ermittlungen wurden die Personalien der beteiligten Jäger festgestellt und mehrere Schusswaffen sichergestellt.
Während derselben Treibjagd ereignete sich ein weiterer schwerer Zwischenfall. Ein 29-jähriger Jäger wurde von einem Wildschwein schwer verletzt. Er wird in einem Krankenhaus medizinisch versorgt.
Nach dem bisherigen Ermittlungsstand gibt es keine Hinweise darauf, dass die beiden Ereignisse miteinander zusammenhängen.
Die von den Vorfällen betroffenen Jagdteilnehmer wurden durch Einsatzkräfte der psychosozialen Notfallversorgung betreut.
Die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Todesfalls und der Verletzung des 29-Jährigen dauern an.
Quelle: Polizeipräsidium Westpfalz, 03.11.2026
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