Ruhla – Ein schwerer Verkehrsunfall mit drei beteiligten Autos hat am Freitagnachmittag für eine mehr als zweieinhalbstündige Vollsperrung der L2119 im Wartburgkreis gesorgt. Ein 18 Jahre alter Autofahrer geriet aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr und kollidierte nacheinander mit zwei Fahrzeugen. Der junge Mann wurde schwer verletzt.
Der Verkehrsunfall ereignete sich am Freitagnachmittag, 2. Oktober 2026, gegen 14 Uhr zwischen Thal und Ruhla im Wartburgkreis.
Nach Angaben der Landespolizeiinspektion Gotha war ein 18-Jähriger mit seinem Auto auf der L2119 in Richtung Ruhla unterwegs.
18-Jähriger gerät auf Gegenfahrbahn
Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der Wagen des jungen Fahrers auf die Gegenfahrbahn.
Dort kam ihm zunächst das Auto eines 68 Jahre alten Mannes entgegen.
Die beiden Fahrzeuge kollidierten miteinander.
Doch damit war der Unfall noch nicht beendet.
Zweites entgegenkommendes Auto getroffen
Nach der ersten Kollision stieß das Fahrzeug des 18-Jährigen auch mit dem Auto eines 29 Jahre alten Mannes zusammen, der ebenfalls in der Gegenrichtung unterwegs war.
Anschließend prallte der Wagen des 18-Jährigen gegen die Leitplanke und ein Verkehrszeichen.
Schließlich kam das Fahrzeug im Straßengraben zum Stillstand.
Auch das Auto des 29-Jährigen kollidierte infolge des Unfallgeschehens mit der Leitplanke.
18-Jähriger schwer verletzt
Der 18 Jahre alte Fahrer erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen.
Ein Rettungswagen brachte ihn zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus.
Ob Lebensgefahr bestand, teilte die Polizei nicht mit.
Der 29 Jahre alte Autofahrer erlitt leichte Verletzungen.
Über Verletzungen des 68-jährigen Fahrers berichtet die Polizei nicht.
Alle drei Autos mit Totalschaden
Die Wucht der Kollisionen hinterließ erhebliche Schäden.
Nach Angaben der Polizei entstand an allen drei beteiligten Fahrzeugen Totalschaden.
Sämtliche Autos mussten von Abschleppdiensten geborgen werden.
Den gesamten entstandenen Sachschaden beziffert die Polizei auf rund 75.000 Euro.
L2119 mehr als zweieinhalb Stunden gesperrt
Für die Rettungsmaßnahmen, Unfallaufnahme und Bergung der drei Fahrzeuge musste die L2119 vollständig gesperrt werden.
Die Vollsperrung dauerte mehr als zweieinhalb Stunden.
Warum der 18-Jährige auf die Gegenfahrbahn geriet, ist derzeit noch nicht geklärt.
Die Polizei leitete gegen den jungen Autofahrer ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung ein.
Die weiteren Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.
Quelle: Landespolizeiinspektion Gotha, 3. Oktober 2026
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