Recht & Polizeimeldungen

Nach Spurwechsel in den Gegenverkehr ausgewichen – zwei Verletzte und Baby im Auto

Hagen – Ein plötzlicher Fahrstreifenwechsel hat in Hagen-Haspe eine folgenschwere Kettenreaktion ausgelöst. Ein 23-jähriger Autofahrer musste stark bremsen und in den Gegenverkehr ausweichen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Dort kollidierte sein Wagen frontal mit dem Auto einer 35-Jährigen. Zwei Frauen wurden verletzt und kamen ins Krankenhaus. In einem der Fahrzeuge befand sich zudem ein erst wenige Monate altes Kind.

Der Verkehrsunfall ereignete sich am Mittwochnachmittag, 16. September 2026, gegen 16 Uhr auf der Leimstraße in Hagen.

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Nach Angaben der Polizei war ein 23 Jahre alter Mann aus Ennepetal mit seinem Citroën aus Richtung Wehringhausen unterwegs. Er fuhr auf dem linken der beiden Fahrstreifen.

Autofahrer wechselt plötzlich die Spur

Unmittelbar vor dem 23-Jährigen wechselte ein 34 Jahre alter Autofahrer vom rechten auf den linken Fahrstreifen.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei achtete der Mann dabei nicht auf den rückwärtigen Verkehr.

Für den 23-Jährigen entstand dadurch eine gefährliche Situation: Um nicht auf das vorausfahrende Fahrzeug aufzufahren, musste er stark abbremsen und wich schließlich in den Gegenverkehr aus.

Dort näherte sich jedoch der Kia einer 35 Jahre alten Frau aus Hagen.

Frontalzusammenstoß im Gegenverkehr

Der 23-Jährige konnte eine Kollision nicht mehr verhindern. Sein Citroën und der entgegenkommende Kia stießen frontal zusammen.

Bei dem Unfall wurden die 35-jährige Kia-Fahrerin sowie die Beifahrerin im Citroën leicht verletzt.

Beide Frauen mussten vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht werden.

Wenige Monate altes Baby sitzt im Auto

Im Kia der 35-Jährigen befand sich außerdem ein erst wenige Monate altes Kind.

Das Baby blieb nach Angaben der Polizei bei dem Zusammenstoß unverletzt.

Vorsorglich wurde das Kind dennoch zur medizinischen Überwachung ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht.

34-Jähriger fährt zunächst davon

Der 34 Jahre alte Autofahrer, dessen Fahrstreifenwechsel nach den bisherigen Ermittlungen die Ausweichreaktion ausgelöst hatte, blieb nicht an der Unfallstelle.

Er entfernte sich zunächst unerlaubt.

Allerdings stellte sich der Mann später selbst bei der Polizei und suchte eine Polizeiwache auf.

Gegen den 34-Jährigen wird nun wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort ermittelt.

Die Polizeibeamten beschlagnahmten seinen Führerschein.

Quelle: Polizei Hagen, 17. September 2026

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