Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat den Bundesligisten 1. FC Köln mit einer Geldstrafe in Höhe von 98 500 Euro belegt. Grund für die Strafe ist das unsportliche Verhalten von FC-Anhängerinnen und -Anhänger*innen im Rahmen des Rhein-Derbys gegen Borussia Mönchengladbach am 8. November 2025 – darunter das Abbrennen zahlreicher Pyrotechnik wie bengalischer Feuer und Blinker im Gästeblock, was zu einer Spielunterbrechung aufgrund starker Rauchentwicklung führte.
Laut DFB-Sportgericht durften bis zu 32 800 Euro der Strafe für sicherheits- oder gewaltpräventive Maßnahmen verwendet werden. Damit soll der Verein Anreize erhalten, seine Fankultur sicherheitsorientiert zu gestalten und künftige Verstöße gegen Regularien besser zu verhindern.
Pyrotechnik und ähnliches Verhalten sind im deutschen Profifußball grundsätzlich untersagt, da sie für Zuschauer, Spieler und Einsatzkräfte erhebliche Gefahren bergen und den Spielbetrieb stören können. Die Entscheidung unterstreicht, dass Vereine auch für das Verhalten ihrer Fans zur Verantwortung gezogen werden können.