Neue Auswertungen der BAuA-Arbeitszeitbefragung 2023 zeigen, dass Arbeiten von zu Hause auch nach der Pandemie dauerhaft etabliert bleibt. Rund 50 Prozent der Erwerbstätigen gaben an, regelmäßig im Homeoffice zu arbeiten. Laut Analyse sorgen klare betriebliche Vereinbarungen und eine geregelte Arbeitszeiterfassung für bessere Rahmenbedingungen, etwa mehr Einfluss auf Arbeitsbeginn und -ende, klar definierte Pausen sowie eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.
Die Studie zeigt außerdem, dass sich Unterschiede zwischen Männern und Frauen weiter verringern. Frauen arbeiten zwar weiterhin etwas häufiger von zu Hause, der Abstand ist jedoch deutlich kleiner geworden. Gleichzeitig bleibt der Bildungsgrad ein entscheidender Faktor: Beschäftigte mit höherer Qualifikation nutzen Homeoffice deutlich häufiger als Arbeitnehmer mit niedrigerem oder mittlerem Bildungsniveau.
Die BAuA betont, dass klare Regelungen zum mobilen Arbeiten nicht nur die Flexibilität erhöhen, sondern auch zur Gesundheit und Zufriedenheit der Beschäftigten beitragen können. Unternehmen werden daher aufgefordert, Homeoffice-Strukturen langfristig zu planen und organisatorisch zu begleiten.
👉 Ergebnisse der Arbeitszeitbefragung 2023: https://www.baua.de/DE/Angebote/Publikationen/Fakten/Arbeitszeitbefragung-2023.html