Am 11. Februar beobachteten Reisende am Hauptbahnhof Braunschweig (Niedersachsen) einen dramatischen Vorfall: Ein 22-jähriger Mann sprang plötzlich in den Gleisbereich, vermutlich in suizidaler Absicht, und stürzte dort ins Gleisbett. Er hätte einen gerade einfahrenden Zug nur nur knapp verfehlt und blieb daraufhin leicht verletzt liegen.
In dieser lebensbedrohlichen Situation zögerten eine 26-jährige Frau und ein 31-jähriger Mann aus Salzgitter nicht: Sie liefen trotz des laufenden Bahnverkehrs in den Gleisbereich und zogen den Verletzten gemeinsam mit einem zufällig zum Dienst fahrenden Bundespolizisten zurück auf den Bahnsteig. Dort übernahmen alarmierte Rettungskräfte die Versorgung und brachten den 22-Jährigen zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus.
Die Bundespolizei lobte das beherzte Eingreifen der beiden Passanten ausdrücklich – ohne ihre Zivilcourage hätte es tödlich enden können. Gleichzeitig warnt die Polizei davor, sich selbst unnötig in Gefahr zu bringen, wenn man Hilfe leisten möchte, da Bahnanlagen viele Risiken bergen.